22.10.2008 | Redakteur: Florian Karlstetter
Eaton Corporation erweitert seine Powerware-Reihe um neue Geräte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung. Die Modelle Eaton Powerware 9130 unterstützen die Absicherung von 700 bis 3000 VA (Voltampere) und eignen sich zur Absicherung von Servern, Netzwerk- und Telekommunikationskomponenten oder Sicherheitssystemen.
Eaton bewirbt die neue Powerware-Reihe 9130 als besonders energieeffiziente Geräte mit einem Wirkungsgrad von über 95 Prozent im auswählbaren Hocheffizienz-Modus. Die Eaton 9130 arbeitet mit Double-Conversion-Technologie: Sie überwacht permanent die Eingangsstrom-Parameter, reguliert Spannungs- und Frequenzabweichungen und versorgt das kritische Equipment so mit sauberem sinusförmigem Strom.
Kleinere Störungen bei der Eingangsspannung gleicht das Gerät Herstellerangaben zufolge selber aus, dadurch werden angeschlossene Batterien geschont. Außerdem kommt bei der USV-Anlage Eatons Advanced Battery Management (ABM) zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein patentiertes Ladeverfahren mit einer dreistufigen Ladetechnik, was die Betriebsdauer der Batterien verlängert und zugleich die Ladezeit verkürzt.
Das Gerät ist mit einem Display und einem leicht zu bedienendem Eingabefeld ausgestattet, über das sich Konfigurationswerte und wichtige Statusinformationen in fünf Sprachen anzeigen lassen können. So informiert das Display beispielsweise über Laufzeit und angeschlossene Last sowie Fehlerdiagnosen.
Außerdem können angeschlossene Lasten in Gruppen unterteilt und so kontrolliert nacheinander heruntergefahren werden. Mit einer optional erhältlichen Web/SNMP-Karte kann die USV auch n Netzwerk-Management-Systeme integriert werden, zusätzlich ermöglicht ein eingebauter Webserver die Überwachung und Steuerung über einen Standard-Webbrowser.
Ebenfalls integriert ist eine Relaiskarte für die Integration in Gebäudemanagement- und Automatisierungssysteme. Mit einer zusätzlichen Relaiskarte kann das System um vier zusätzliche potentialfreie Relaiskontakte erweitert werden. So lässt sich beispielsweise auch eine Verbindung zu IBMs eServer iSeries (AS/400-Systeme) herstellen.
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