15.07.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Ein Firmware-Upgrade soll Switches von Foundry Networks für den Nachfolger des bisherigen Internet Protocols IPv4 rüsten. Ironware 4.1.00 ist für die Systemfamilien Fastiron Edge X/XE und Fastiron Super X/SX verfügbar. Die Software unterstützt den Dual-Stack-Betrieb und kann IPv6-Datenpakete über IPv4-Backbones tunneln.
Mit den Switch-Modellen Fastiron Edge X/XE und Fastiron Super X/SX hat Foundry Networks schon bisher Modelle ausgeliefert, deren Hardware IPv6-tauglich ist. Jetzt schiebt der Hersteller ein Softwareupdate nach, mit dem Kunden diese Fähigkeiten auch nutzen können.
Das jetzt vorgestellte Ironware-Version 4.1.00 soll Anwender bei der schrittweisen Migration auf IPv6 unterstützen. Dabei ist eine Koexistenz der beiden Protokolle vorgesehen: Die Systeme Foundry Networks unterstützen den Dual-Stack-Betrieb von IPv4 und IPv6. IPv6-Pakete lassen sich zudem über IPv4-Backbones tunneln.
Als weitere Vorzüge der überarbeiteten Software nennt der Hersteller eine umfangreiche Unterstützung verschiedener Routing-Protokolle. Zu den Layer-2-Features der Geräte von Foundry Networks gehören beispielsweise Metro Ring Protocol (MRP), Virtual Switch Redundancy Protocol (VSRP) sowie die IEEE-Standards 802.1s und IEEE 802.3ad.
Die aktualisierte Software ist ab sofort verfügbar und bietet laut Hersteller vollwertige L3-IPv6 und IPv4-Dienste. Als Preis nennt Foundry Networks 5.595 US-Dollar für die Systeme FESX624, FESX624E und FESX624HF. Zum Vergleich: Ein kompletter Switch FESX624 ist mit 12.095 US-Dollar gelistet. Die Umrüstung des FESX648 kostet 8.795 US-Dollar, Nutzer der Management-Module Fastiron SuperX/SX zahlen 12.095 US-Dollar.
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