CeBIT 10: 3D auf, mit und über die CeBIT

Von Digital Signage bis zum Klinikeinsatz – die Infos kommen in 3D

08.02.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler

Die Brille „Cinemizer plus“ von Carl Zeiss erlaubt ein mobiles Kinoerlebnis – für Techniker, Patienten und Schüler

Erstmals zeigt sich die Eröffnungsfeier der CeBIT am 1. März 2010 im Hannover Congress Centrum in 3D-Optik. Doch es gibt auch ein 3D-Kino, 3D-Projektoren, -Brillen, -Kameras und -Monitoraufsätze. Die Zielgruppe findet sich etwa im Büro, in Kliniken und in der Werbung. in Halle 16 unter dem Motto „Next level 3D“ zeigen Anbieter stereoskopische Hard- und Softwarelösungen.

Visual-Computing-Spezialist Nvidia zeigt in Hannover die „3D Vision-Shutterbrille“. Bis jetzt erlaubt diese Brille Zusammen mit einer „GeForce“-Grafikkarte des Unternehmens, sowie einem LC-Display, das eine Bildwiederholfrequenz von mindestens 120 Hertz hat, und einem PC eine realistische Darstellung von PC-Spielen in 3D. Darüber hinaus ist die Wiedergabe von Blu-ray-Scheiben mit 3D-Inhalten möglich.

Acer zeigt auf der CeBIT einen Projektor, der Filme und Spiele in dreidimensionalen HD-Bildern projiziert. Unterstützt von einem Computer mit kompatibler Grafikkarte und der 3D-Brille von Nvidia, verwandelt der Projektor Zimmer in einen 3D-Saal.

Eine futuristisch gestylte 3D-Videobrille stellt der Optikspezialist Carl Zeiss vor. „Cinemizer Plus“ stößt nicht nur bei Filmliebhabern auf Interesse, sondern etwa auch bei Ärzten und Klinikpersonal.

Das Gerät, simuliert vor den Augen eine zwei Meter entfernte Leinwand mit einer Diagonalen von 115 Zentimetern. „Für den Einsatz in Kliniken ist ist die Brille wie gemacht, da man selbst im Liegen bequem einen Film ansehen kann“, erklärt Andreas Klavehn, Leiter Marketing Multimedia Devices bei Carl Zeiss.

Darüber hinaus kann die Brille helfen in komplexe dreidimensionale Strukturen zu schauen, um beispielsweise Schülern und Studenten im Unterricht Physik, Mathematik und Chemie näher zu bringen.

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