12.01.12 | Redakteur: Stefan Riedl
Der Redmonder Software-Konzern Microsoft hat mit Windows 7 das erreicht, was mit Vista misslang: einen würdigen Nachfolger für XP zu finden. Auf der CES-Messe in Las Vegas wurde der Erfolg der aktuellen Windows-Version gefeiert, während auf Hochtouren an Windows 8 gefeilt wird.
Auf seiner Keynote auf der Elektronikmesse „Consumer Electronics Show“ (CES) stellte Microsoft-Chef Steve Ballmer neue Windows-7-Laptops vor, die zusammen mit Hardware-Herstellern und dem Chip-Riesen Intel den Weg vom Reißbrett in die Realität gefunden haben. Dünner sind sie geworden und weisen zudem deutlich längere Akkulaufzeiten auf.
Für Ballmer war aber vor allem eines wichtig: „Bereits jetzt wurden 500 Millionen Windows-7-Lizenzen verkauft“, so der CEO auf der CES. Windows 7 sei damit das erfolgreichste Betriebssystem aller Zeiten.
Während Windows Vista bei vielen Privat- und Geschäftskunden weniger gut ankam, schaffte es Windows 7 inzwischen, XP vom Thron der Microsoft-Betriebssysteme zu stoßen. Laut dem Dienst „StatCounter Global Stats“, der über Websites, die den Service eingebunden haben, die Betriebssysteme der zugreifenden User auswertet, hat Windows 7 irgendwann im September vergangenen Jahres gegen den hausinternen Microsoft-Rivalen XP gewonnen.
Christian Sauer, Geschäftsführer des Berliner Web-Analyse-Spezialisten Webtrekk, schlägt bei der Auswertung des letzten Quartals im Jahr 2011 in dieselbe Kerbe: „Windows 7 hat jetzt erreicht, was Microsoft mit Vista nie gelungen ist: Windows XP wird langsam aber sicher in den Ruhestand geschickt.“
Lesen Sie auf der nächsten Seite, die Gründe für den Wechsel von XP zu Windows 7, mehr über Betriebssystem-Verteilung in Deutschland und einen Ausblick auf Windows 8.

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