03.03.2010 | Redakteur: Ulrich Roderer
Dabei werden sie zunächst grundsätzlich eine Entscheidung für eine der verschiedenen Windows-7-Varianten treffen müssen. In einem nächsten Schritt gilt es dann, die entsprechenden „Altsysteme“ auf ihre Kompatibilität zu Windows 7 zu überprüfen. Anschließend kann das von Microsoft bereitgestellte Werkzeug „Windows Easy Transfer“ zum Einsatz kommen, um Daten und Einstellungen des Windows-Systems zu migrieren. Nach der daran anschließenden eigentlichen Neuinstallation von Windows 7 können die Daten und Einstellungen wiederhergestellt werden. Als letzter und wichtigster Schritt bleibt dann noch die Aufgabe, die auf den Systemen jeweils benötigten Anwendungen wieder zu installieren und zu konfigurieren.
Eine der ersten Entscheidungen sollte darin bestehen festzulegen, mit welcher Version und Edition von Windows 7 die entsprechenden Systeme ausgestattet werden sollen: Sollen und können die Rechner beispielsweise nur mit 32- oder schon mit der 64-Bit-Version ausgestattet werden? Ist nicht klar, ob die entsprechenden Systeme eine 64-Bit-Unterstützung bieten, so kann dies beispielsweise mit dem „Programm für Prozessorerkennung“ festgestellt werden, das Intel auf seinen Seiten bereitstellt. Ein derartiges Programm ist auch deshalb interessant, weil es anzeigt, welche erweiterten Prozessor-Technologien vom Zielsystem unterstützt werden: So ist auch der Einsatz des sogenannten XP-Mode zur Virtualisierung nur dann möglich, wenn die CPU auch die entsprechende Virtualisierungstechnik anzubieten hat.
Nur eine der drei Editionen Professional, Enterprise oder Ultimate kommt für den professionellen Einsatz wirklich in Frage: Sie unterscheiden sich von den beiden Versionen „Starter“ und „Home Premium“ vor allen Dingen dadurch, dass es mit ihnen möglich ist, einer Domäne beizutreten, was im Unternehmensnetzwerk unbedingt notwendig ist. Weiterhin ist der Systemverwalter nur bei diesen Windows-7-Versionen dazu in der Lage, die Rechner unter Einsatz von Gruppenrichtlinien zu verwalten. Durch weitere für den Unternehmenseinsatz wichtige Features wie Bitlocker und Applocker, die in der Professional-Version nicht zur Verfügung stehen, wird die Enterprise-Version sicher den Ansprüchen der meisten Profianwender am besten gerecht. Microsoft verkauft diese Version allerdings nur an Kunden, die einen SA-Vertrag (Software Assurance) besitzen. Werden diese Features und Möglichkeiten benötigt und besteht kein SA-Vertrag, so steht als Alternative nur ein Upgrade auf Windows 7 Ultimate zur Wahl.
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