20.10.2008 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Andreas Donner

Vom Größten ins Kleinste: Wenn es nach Microsoft geht, kommt der HPC Server überall dort zum Einsatz, wo gar nicht genug Rechenleistung bereitgestellt werden kann. Bei den Embedded-Betriebssystemen kommt es dagegen eher auf Robustheit und Größe an – im gegenteiligen Sinn, sie sollten möglichst klein sein. In beiden Bereichen gibt es Neuigkeiten aus Redmond.
Microsoft hat für den bevorstehenden Produktlaunch des HPC Server 2008 eine eigene Microsite eingerichtet, auf der alle Neuigkeiten um das Cluster-Betriebssystem zusammengefasst werden. Dort finden Interessenten beispielsweise Anwendungsbeispiele als Downloads, Videos und maßgeschneiderte Lösungsvorschläge für Anwendungsbereiche wie Forschung und Entwicklung.
Die Entwicklung vom XP-Embedded-Nachfolger „Windows Embedded Standard 2009“ hat sicherlich nicht so viel Rechenleistung gekostet wie ein HPC-Cluster böte, aber dafür einiges an Entwicklerarbeit. Embedded Standard 2009 soll das 2002 erschienene XP Embedded ablösen. Nach der Community Technology Preview im Juni hat Microsoft nun die finale Version am 10. Oktober zur Produktion freigegeben.
Das Embedded-System unterstützt Silverlight, eine Laufzeitumgebung für Rich Interactive Applications (RIA), das Remote Desktop Protocol 6.1 sowie das .NET-Framework 3.5. Auch Media Player 11 und der IE 7 laufen auf dem Betriebssystem mit einem minimalen Platzbedarf von 40 Megabyte. Eine kostenlose Testversion steht auf einer englischsprachigen Microsite zum Download bereit.
Vom Micro- zurück zum Makro-Kosmos: der High Performance Computing Server 2008 soll am 1. November erhältlich sein. Eine Launch-Veranstaltung findet in Frankfurt am Main statt. Vorab bietet die Homepage von Microsoft weitere Informationen.
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