10.10.2008 | Autor / Redakteur: Markus Widl / Andreas Donner
VMware stellte die neue Version 6.5 des Desktop-Virtualisierungstools für Workstations vor, die an einigen Stellen Verbesserungen und die Unterstützung aktueller Betriebssysteme mitbringt. Dieser Artikel stellt die neuen Funktionalitäten vor, die speziell für den Testalltag von Administratoren von Interesse sind.
Viele Administratoren und Systemmanager schätzen den Einsatz von Virtualisierungstechnologien nicht nur bei der Konsolidierung ganzer Serverfarmen, sondern auch auf dem Desktop, etwa zum Test neuer Anwendungen, Betriebssysteme und Hotfixes. Zur Erstellung virtueller Maschinen kann dabei aus einer Reihe unterschiedlicher Produkte gewählt werden. VMware hat nun Version 6.5 seiner Desktop-Virtualisierungslösung Workstation veröffentlicht.
Wie üblich unterstützt das Produkt mit jeder neuen Version auch neue Betriebssysteme in den virtuellen Maschinen. Neu mit dabei sind in der aktuellen Version die diversen Ausprägungen des Microsoft Windows Server 2008, sowohl in den 32- als auch den 64-Bit-Versionen. Allerdings muss dabei auf die Hyper-V-Rolle verzichtet werden. Auch können nun einige aktuelle Versionen diverser Linux-Derivate offiziell als Gastbetriebssystem installiert werden.
Ein neuer Assistent unterstützt den Anwender jetzt beim Anlegen neuer virtueller Maschinen und der Installation des Betriebssystems. Nach der Angabe des Pfads zum Installationsmedium oder einer ISO-Datei und zusätzlich gegebenenfalls der Lizenzschlüssel sowie des gewünschten Administratorkennworts wird die Installation automatisch ohne Benutzereingriff durchgeführt.
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