31.07.2009 | Autor / Redakteur: Gary Audin / Sylvia Lösel

Immer mehr Unternehmen suchen nach Service-Providern, um ihre VoIP-Standorte untereinander zu verbinden. Outsourcing scheint also attraktiver zu sein als das Netzwerk selbst zu betreiben. Doch Unternehmen sollten genau überlegen, welcher der üblichen Services von MPLS über VPLS bis hin zu Metro Ethernet für ihre individuellen Bedürfnisse am besten geeignet ist. Außerdem sollten sie die Angebote auf Ähnlichkeiten und Unterschiede hin bewerten.
Sowohl Multi-Protocol Label Switching (MPLS) als auch Virtual Private LAN Service (VPLS) und Metropolitan Ethernet (Metro Ethernet) bieten Konnektivität mit Service Level Agreements (SLA) und Quality of Service (QoS). Alle drei Service-Varianten transportieren IP-Verkehr und unterstützen die Übertragung von VoIP-Anrufen.
Unternehmen können einen LAN-Switch oder einen Router mit diesen Services verbinden, ohne dass eine spezielle Ausrüstung benötigt wird. Viele große Anbieter haben diese Services im Portfolio – ebenso wie viele kleinere Service-Provider. Im Gegensatz zu T1- oder Frame-Relay-Services, die Punkt-zu-Punkt-Verbindungen bieten, ist der entscheidende Vorteil von MPLS, VPLS und Metro Ethernet, dass sie komplett verwobene, netzweite VoIP-Konnektivität beherrschen.
Das bedeutet, dass ein Anschluss im Unternehmen mit jedem anderen verbunden werden kann. Ein komplett verzahntes T1- oder Frame-Relay-Netzwerk dagegen ist viel teurer und schwieriger zu verwalten. Komplett miteinder verwobene Netzwerke sind jedoch für VoIP notwendig, da die Anruf-Übertragung von Telefon zu Telefon erfolgt und nicht über einen Switch läuft. Deshalb sind MPLS, VPLS und Metro Ethernet gute und kostengünstige VoIP-Lösungen.
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