29.07.2009 | Autor / Redakteur: Gary Audin / Sylvia Lösel
Den wahren Unterschied bei der UC-Beratung macht aber das Wissen um die Geschäfts-Abläufe. UC bietet Verbesserungen bei der Produktivität der Anwender. Es ist keine billigerer Arbeitsvariante und es bietet auch keine Einsparungen bei Ferngesprächen. Das oberste Ziel von UC ist es, dem Anwender effizienteres Arbeiten zu ermöglichen. Deshalb muss der UC-Berater die Arbeitsabläufe beim Kunden verstehen.
Der UC-Berater sollte in der Lage sein zu erkennen, wie das Geschäft des Kunden funktioniert und auf Basis von UC Veränderungen vorschlagen, die das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen, Verzögerungen bei internen Abläufen und im Kunden-Support eliminieren. „Wissen und Erfahrung aus dem Call-Center-Umfeld ist sehr hilfreich, da die Ziele von diesen und UC dieselben sind,“ sagt Marty. Er glaubt, dass „UC Systeme sich in andere Unternehmens-Applikationen wie SAP-, Salesforce.com- und Siebel-Produkte integrieren werden. Wissen über diese Produkte und wie sie in einem UC-Umfeld genutzt werden können, ist daher ebenfalls wichtig für einen UC-Berater“.
UC-Services werden auf Web-Portalen bereitgestellt – ein weiteres Feld auf dem sich der UC-Berater auskennen sollte. Viele der UC-Anwender sind mobil und nutzen unterschiedliche Endgeräte: Blackberrys, PDAs, Laptops und Handys. Die Funktionen und die Grenzen dieser Geräte tragen dazu bei die Möglichkeiten von UC zu erweitern oder zu beschneiden.
Der UC-Berater muss begriffen haben, dass nicht alle Mitarbeiter eines Unternehmens gleichermaßen von UC profitieren. Den wenigsten Nutzen von UC haben:
Den meisten Nutzen von UC haben:
Nicht jeder Kommunikations-Berater ist auch UC-Berater. Berater, die Anbieter-neutral agieren, findet man schwerer; leichter lassen sich dagegen „abhängige“ Berater ausmachen: Anbieter von UC-Lösungen können meist drei bis fünf Berater empfehlen.
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