10 Tipps zu Unified Communications – Tipp 4: sinnvolles Videoconferencing

Vier Argumente für den Einsatz von Videokonferenz-Systemen

21.07.2009 | Autor / Redakteur: Zeus Kerravala / Sylvia Lösel

Auch das ist Videoconferencing: Telepresence per Hologramm – Raumschiff Enterprise lässt grüßen; vlnr: John Chambers, Chairman und CEO von Cisco Systems, und als Hologramme: Martin De Beer und Chuck Stucki, beide Cisco Systems

Videokonferenzen waren lange Zeit zwar ein schönes Spielzeug für die Vorstandsetage, trugen aber nicht wirklich zur effizienten Arbeit bei. Im Lauf der Jahre hat sich hier jedoch einiges getan und Videokonferenz-Systeme haben sich zu einem hilfreichen Werkzeug gemausert, das Teil der UC-Strategie vieler Unternehmen werden sollte. Hier sind vier Gründe, warum die Nutzung von Video immer interessanter wird.

1. Collaboration als Schlüssel-Kompetenz in Unternehmen

Obwohl man in Unternehmen schon immer zusammengearbeitet hat, gehen Firmen das Thema Collaboration erst in jüngster Zeit strategisch an. Doch wie ermöglicht man eine bessere Zusammenarbeit unter den Angestellten und welche Tools verwendet man dafür?

Heutzutage gibt es zahlreiche Möglichkeiten wie Audio-Konferenzen, Web-Konferenzen, Instant Messaging und E-Mail – aber nur die Videokonferenz ist ein visuelles Tool. Dabei muss sie nicht bei jedem Zusammentreffen genutzt werden, doch es ist tatsächlich so, dass die Aufmerksamkeit der Leute steigt, sobald man Audio-Konferenzen durch Video-Sessions ersetzt. Zusätzlich werden Informationen besser und länger behalten.

2. Bessere Technologie

Früher, als die Video-Systeme noch auf Rollwägen durch die Gänge geschoben wurden, liefen Bild und Ton oft nicht synchron. Die Systeme waren zudem groß und unhandlich und arbeiteten nur mit ISDN. Sprich: es war ein Techniker nötig, wenn man eine Video-Konferenz starten wollte. Es dauerte zwischen 30 Minuten und einer Stunde bis die Leitung stand, spontane Konferenzen waren somit ein Ding der Unmöglichkeit.

Aufgrund der schlechten Qualität hat man mit diesen Systemen die Anwender eher verprellt als ihnen Appetit auf mehr zu machen. Die heutigen Systeme sind von höherer Qualität. Das Starten eine Konferenz geht so leicht, wie auf eine Maus zu klicken. Deshalb sind sie für jedermann geeignet. Zudem arbeiten Videokonferenz-Systeme heute auf IP- und nicht mehr auf ISDN-Basis. Damit wird die Kommunikation von Unternehmen zu Unternehmen deutlich erleichtert.

weiter mit: 3. Größere Vielfalt an Videokonferenz-Systemen

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