11.04.2007 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Martin Hensel
SAN-Datenverkehr (Storage Area Network) per Fibre-Channel-Protokoll soll sich künftig als eine Protokollvariante wie TCP/IP auch über Ethernet weiterleiten lassen. Das befürwortet zumindest eine Gemeinschaft „führender IT-Anbieter“ und hat dem T11-Komitee des ANSI (American National Standards Institute) einen Technologieentwurf vorgelegt: Fibre Channel over Ethernet (FCoE).
Mit dem FCoE-Standard könnten Anwender ihre Investitionen schützen, die sie bisher in Speichernetzwerke gesteckt haben, so die Argumentation. Bereits existierende Protokolle für Speicher- und Rechenzentrumsvernetzung wie iFCP und FCIP würden ergänzt.
Neben dem Kostenfaktor spreche für FCoE das konsistente Verwaltungsmodell sowie eine vereinigte Rechenzentrums-Fabric, die Anforderungen an Zuverlässigkeit, Latenz und Leistung für Speicher- und breitere Rechenzentrumskonnektivität erfüllt. Zudem sollen Multiple-Server-I/O und parallele Netzwerkinfrastrukturen reduziert werden. Vorteile hiervon: geringerer Verwaltungsaufwand und niedriger Energieverbrauch.
Unterstützt wird der Vorschlag von zahlreichen Großunternehmen, darunter IBM, Intel und Sun.
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