03.08.2010 | Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Andreas Donner
Servergeräte mit den entsprechenden Anwendungen steigern die Arbeitsproduktivität. Für kleine Unternehmen reicht meistens schon ein einzelner Server aus. Dieser avanciert zum wichtigsten „Mitarbeiter“, denn auf ihm laufen alle unternehmenskritischen Anwendungen. Software und die passende Hardware sollen nicht nur so ausfallsicher wie nötig, sondern auch so kostengünstig wie möglich sein.
Bevor man sich an die Auswahl und Beschaffung von Server- und Betriebssystemen macht, muss eine Planungsanalyse das Anforderungsprofil umreißen. Die wesentlichen Fragen für eine optimale Infrastruktur-Planung lauten in Kurzform:
Unter Server versteht man einerseits ein Computergerät und andererseits eine Software, die so ausgelegt ist, Personen, Computern oder anderen Programmen zu „dienen“. So enthält viel Software den Beinamen „Server“, wie „Microsoft Exchange Server“, „IBM Lotus Notes Server“, „Microsoft Windows Server“ oder „VMware Server“, um nur einige Produkte zu nennen. Oft funktioniert eine Server-Software nur auf einem Server-Betriebssystem. Ein Server ist folglich nicht zwangsläufig ein Betriebssystem, sondern der Anbieter definiert den Namen nach der Art der Verwendung.
Wenn alle Anwendungen auf ein einzelnes Gerät beschränkt sind, wird eine Absicherung gegen Ausfall besonders wichtig. Das gilt für ein Netzwerkszenario genauso, wie für ein einzelnes Gerät. Bei Geräten, die für einen Server vorgesehen sind, gibt es besonders ausgeklügelte Sicherungsmechanismen. Leider steigen auch die Kosten drastisch, je sicherer die Hardware ausgelegt ist. Einige akzeptable Sicherheitsstufe soll nun vorgestellt werden.
Kostengünstige Ausfallsicherheit für kleine Unternehmen
Nicht zu empfehlen ist hingegen Hardware vom Supermarkt oder Discounter, weil „normale“ Computergeräte (PCs) nicht für einen Dauerbetrieb ausgelegt sind!
Die Hardware erzeugt oft eine hohe Abwärme und einen hohen Schallpegel. Verschiede Hersteller bieten daher schallisolierte Schränke mit einem Kühlsystem an. Praktikabel sind aber auch kühle und trockene (Keller)Räume, wo dann ein einfacher Schrank stehen kann. Selbstverständlich sollten eine Schließanlage und ein sauberer elektrischer Aufbau sein. Die Servergeräte sollten weder in der Küche, noch irgendwo in der Besenkammer unabgeschlossen stehen.
Welches Betriebssystem das bessere ist, ist oft auch ein wenig persönliche Vorliebe oder Philosophie. Ohne den Anspruch auf eine Vollständigkeit zu erheben, kann man folgendes zusammenfassen:
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