29.07.2010 | Autor / Redakteur: Markus Nispel, Sarah König / Andreas Donner
MPLS hat seinen Ursprung in großen Router-Netzen von SPs. Dort sind die Vorteile klar ersichtlich. Auch ist es heute gängig, dass ein Unternehmen sein WAN-Netzwerk durch die MPLS-Lösung eines SPs abbilden lässt. Daher kommt oft die Diskussion zutage, ob MPLS nicht auch in der LAN-Infrastruktur der Unternehmen sinnvoll ist.
Zuvor sollte man sich nochmals bewusst machen, dass die Einführung von MPLS typischerweise mit teurer Hardware und auch mit einer Reihe von für Unternehmen eher untypischen und unbekannten Protokollen einhergeht. Zu nennen sind hier die TE-Erweiterungen der Protokolle OSPF und IS-IS – IS-IS an sich als Routing-Protokoll – iBGP und auch die Label-Distribution-Protokolle wie z.B. RVSP-TE. Dass heißt, der Betrieb eines MPLS-Netzes ist mit mehr Kosten verbunden als ein standardisiertes LAN-Netzwerk mit OSPF als Routing-Protokoll und VLAN-Technik. Hierzu eine Analyse der vermeintlichen Vorteile:
MPLS ist die richtige Technologie für große WAN-Netze und Service Provider. Hier führt kein Weg daran vorbei. Für größere LAN-Campus-Netze sind jedoch der Aufwand und die Kosten für den Betrieb nicht gerechtfertigt. Hier ist mit bestehenden Technologien wie IEEE 802.1q und VRF Lite ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erzielen.
Für Metro Netze zeichnet sich ein neuer Trend zu einfacheren Technologien als MPLS ab – IEEE 802.1ad Provider Bridge Network und IEEE 802.1ah Provider Backbone Bridge Network stellen einfache Layer-2-Dienste für den Metro-SP-Markt zur Verfügung. Diese Techniken sind eher geeignet, einfache Virtualisierungsdienste zur Verfügung zu stellen. Die Technik ist jedoch noch am Anfang (und teilweise noch im Draft Status) und somit was eine Implementierung angeht mit Vorsicht zu genießen.
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Markus Nispel ist als Vice President Solutions Architecture zuständig für die strategische Produkt- und Lösungsentwicklung bei Enterasys. Sein Fokus liegt auf dem Ausbau der Sicherheits- und dort insbesondere der Network-Access-Control-Lösung (NAC) von Enterasys; hier zeichnet er als Architekt verantwortlich. Diese Position knüpft an seine vorherige Tätigkeit bei Enterasys als Director Technology Marketing an. Bereits hier war er intensiv in die weltweite Produktentwicklung und -strategie von Enterasys im Office des CTO involviert. Darüber hinaus berät er Key Accounts in Zentraleuropa, Asien und dem mittleren Osten bei strategischen Netzwerkentscheidungen und verantwortet die technischen Integrationsprojekte zwischen Enterasys und der Siemens Enterprise Communications Group.
In Zentraleuropa und Asien verantwortet er zudem das Security Business Development und steht mit einem Team an Security Spezialisten für die Implementierung von Security Projekten mit höchsten Anforderungen bereit.
Vor seiner Tätigkeit für Enterasys Networks war Markus Nispel als Systems Engineer bei Cabletron Systems aktiv. Hier führte er 1998 die ersten Layer 3 Switches für den europäischen Kundenstamm ein.
Markus Nispel studierte an der Fachhochschule der Deutschen Telekom in Dieburg und schloss sein Studium 1996 als Dipl.-Ing. Nachrichtentechnik erfolgreich ab. Erste Berufserfahrung sammelte er unter anderem bei der E-Plus Mobilfunk GmbH innerhalb der Netzwerkoptimierungsgruppe für DCS Mobile Networks.
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Sarah König ist als Executive Assistant to Edward Semerjibashian & Marketing zuständig für die Unterstützung des Senior Vice President und jegliche Marketingaktionen in Zentral- und Osteuropa, Russland und Asien bei Enterasys. Ihr Fokus hierbei liegt auf der Vorbereitung und Durchführung von Events und der Bereitstellung von Marketing-Materialien. Dies beinhaltet unter anderem die Verfassung und Aufbereitung von Dokumentationen, Präsentation und Lösungen sowie Presseartikeln.
Vor ihrer Tätigkeit für Enterasys Networks absolvierte Sarah König Ausbildungen zur Fremdsprachen Assistentin und Bankkauffrau. Erste Beruferfahrung sammelte sie bei der Herner Sparkasse.
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