05.03.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler
Eric Siegel, der Autor des Buron-Group-Berichts „Carrier Ethernet: Extending the LAN Accoss the WAN“ lässt keinen Zweifel daran, dass sich Carrier Ethernet nicht nur ausbreitet, sondern dass es auch gute Gründe dafür gibt. Allerdings findet er auch ein paar Schwächen.
Dazu gehört, dass es noch nicht von jedem Carrier und überall angeboten wird. Das Problem sollte sich laut Siegel im Jahr 2012 jedoch erledigen.
Doch es gibt noch keinen Standard für die Zusammenarbeit der Carrier Ethernet Netze verschiedener Provider – das Peering. Das MEF arbeitet allerdings an der physischen und der logischen Integration. Bis jetzt sieht die Spezifikation (6.1) drei Basistypen vor.
Die Grundlage dafür ist ein UNI, ein User Network Interface, die physische Ethernet-Schnittstelle für eine Bandbreite zwischen 10 Megabit und 10 Gigabit pro Sekunde. Ethernet Virtual Connections (EVC) verbindet Carrier Ethernets miteinander und nutzt dabei UNI (siehe: Tabelle). Dabei kann sowohl Port-basiert der gesamte Verkehr über ein UNI laufen, sodass ein LAN abgebildet wird, als auch VLAN-basiert, um ein Multiplexing veschiedener VLANs über ein UNI zu erreichen.
Die größte Schwierigkeit, die die Migration auf Carrier Ethernet begleitet, ist die Komplexität im Routing- und Traffic-Management. Das betrifft jedoch alle Layer 2- Netze, wenn sie mehr als 200 Knoten umfassen.
Als Fazit leitet Siegel fünf Empfehlungen für die Unternehmen ab:
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