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Dabei ist das System so geschickt gemacht, dass man die Privacy Teilschicht nicht einfach weglassen kann.
802.16 definiert zwei prinzipielle Dienst-spezifische Konvergenz-Teilschichten für die Übergabe von Datenströmen und Kontrollinformationen von und zur MAC, nämlich die
Die hauptsächlichen Aufgaben der Teilschicht sind die Klassifizierung von Service-Daten-Einheiten SDUs gemäß geeigneter MAC-Verbindungen, die Erhaltung oder Etablierung von QoS und die Zuordnung von Bandbreite. Die Funktionen differieren je nach abzubildendem Dienst. Zusätzlich zu den Grundaufgaben können noch Sonderfunktionen wie Header-Unterdrückung oder Rekonstruktion von Dateneinheiten zur Verbesserung der Effektivität der Funkschnittstelle vorgenommen werden.
Der Kern hat eine Reihe von Aufgaben, die sich aus der Grundarchitektur einer vermittelnden Basisstation ableiten. Generell kann man sagen, dass die Daten auf dem Downlink zu den Subscriber Stations (SS) einem Zeitmultiplex (TDM) unterliegen, während der Uplink zwischen den SSs nach TDMA aufgeteilt wird.
Die 802.16 MAC arbeitet verbindungsorientiert. Alle Dienste, auch verbindungslose, werden auf eine Verbindung abgebildet. Dafür benötigt man einen Mechanismus zur Anfrage von Bandbreite, Zuordnung von QoS und Verkehrsparametern, Transport und Weitergabe der Daten an die geeignete Konvergenz-Teilschicht und noch ein paar andere Funktionen. Verbindungen werden über einen 16 Bit langen Identifier (CID) identifiziert. Es kann kontinuierlichen Service mit zugeteilter Bandbreite oder Bandbreite auf Anfrage geben. Wegen dieser vielfältigen Möglichkeiten ist der generische Header etwas umfangreicher.
Jede SS hat eine Standard 48-Bit
Die erste ist die Grundverbindung, die für den Transfer von kurzen, zeitkritischen Informationen der MAC oder der Radio-Verbindungskontrolle RLC benutzt wird. Die zweite ist die primäre Management-Verbindung, die benutzt wird, um längere, Delay-unempfindlichere Nachrichten zu transportieren, wie sie z.B. für
Zusätzlich zu diesen Management-Verbindungen werden den SS-Transportverbindungen für die kontraktierten Dienste (also die, die man irgendwann einmal mit dem Provider des Funkversorgungsnetzes vereinbart hat) bereitgestellt. Transportverbindungen sind unidirektional, um auf Up- und Downlink verschiedene QoS- und Verkehrsparameter zu unterstützen. Sie werden üblicherweise paarweise einem Dienst zugeordnet. Die MAC reserviert zusätzliche Verbindungen für Multicast und wettbewerbsbasiertes Polling sowie vordefinierte Multicast-Gruppen.
Wenn man sich länger mit der Datenkommunikation befasst hat, sieht man, dass die MAC zwar etwas aufwändig gestaltet ist, dafür aber viele Erfahrungen verarbeitet, die man in der Vergangenheit gemacht hat. Dadurch erhält sie eine enorme Stabilität und einen großen funktionalen Reichtum. Wir sehen uns einige Einzelheiten noch etwas genauer an.
posted am 30.07.2010 um 15:06 von wackel_mal_am_kabel
posted am 30.07.2010 um 14:51 von Checkpoint
posted am 29.07.2010 um 10:23 von Oliver_D
posted am 29.07.2010 um 09:02 von nicht registrierter User
posted am 28.07.2010 um 12:40 von nicht registrierter User
(nicht registrierter User)
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