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LTE gilt als die Technik der kommenden Mobilfunkgeneration (G4). Größere Reichweite und eine um ein Vielfaches höhere Bandbreite dürften erstmals Applikationen wie das Streaming von HD-Videos, interaktive Spiele und Video-Konferenzen über Funk zum Genuss werden lassen.
Die LTE-Verbindung zwischen Barcelona und Bonn war nicht der erste Feldversuch der Partner. In Bonn gibt es bereits eine erste funktionstüchtige Versuchsinstallation und die Zentrale konnte in den vergangenen drei Monaten bereits einer ganzen Reihe von Besuchern Fragen über Geschwindigkeit und Kapazität beantworten. Doch auf der Messe wurde jetzt zum ersten Mal eine internationale Verbindung demonstriert.
Richard Lowe, der bei Nortel zuständige President of Carrier Networks, verweist stolz darauf, dass die Technik aus eigenem Hause das Herz der hier ausgestellten 4G-Installation sei. Außer bei der Telekom gibt es noch Demonstrationen der LTE-Technik bei LG Electronic.
Das erste LTE-Handset basiert auf einem von LG Electronics entwickelten Modem-Chip. Die ist in eine kleine Datenkarte integriert, die sich mit USB-Ports verbinden lässt und sich zum Beispiel auch für Dongles eignet.
Vorgestellt wurde der Chipsatz am 9. Dezember im Mobile Communication Technology Research Lab von LG Electronics in Anyang, Korea (siehe: Foto). Dabei kletterte die Download-Geschwindigkeit auf 60 Megabit pro Sekunde und der Upload auf 20 Megabit pro Sekunde. Zum Vergleich: Die schnellsten derzeit tatsächlich verfügbaren Mobilfunkverbindungen basieren auf HSDPA und bieten maximal 7,6 Megabit pro Sekunde.
posted am 01.09.2010 um 11:10 von Joachim Bernert
posted am 31.08.2010 um 11:03 von nicht registrierter User
posted am 30.08.2010 um 22:15 von nicht registrierter User
posted am 30.08.2010 um 17:01 von nicht registrierter User
posted am 26.08.2010 um 11:40 von Leserbrief SNET
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