02.09.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Aruba Networks hat die eigenen Wi-Fi-Produkte nach Common Criteria EAL2 zertifizieren lassen. Zudem entsprechen die WLAN-Geräte des Herstellers dem Standard FIPS 140-2 für kryptographische Module sowie der Directive 8100.2 des amerikanischen Department of Defense (DoD). Der Anbieter hofft auf die Akzeptanz drahtloser Netze bei Behörden und Finanzunternehmen.
Laut eigenen Angaben ist Aruba Networks der erste Hersteller drahtloser Netzwerke, der eine Zertifizierung nach Common Criteria for Information Technology Security Evaluation (Common Criteria) vorweisen kann. Die WLANs erreichen dabei Evaluation Assurance Level 2 (EAL2). Auf gut deutsch bedeutet das: „strukturell getestet“. Um die als ISO 15408 standardisierte Zertifizierung zu erhalten, müssen Assets beispielsweise vorm Zugriff unbefugter Dritter geschützt sein.
Zudem entsprechen die kryptographischen Module der Wi-Fi-Lösungen dem Federal Information Processing Standard 140-2 (FIPS). Damit erfüllen die WLAN-Produkte von Aruba Networks die Sicherheitsrichtlinie des US-amerikanische Department of Defense: Directive 8100.2.
Mit den Zertifizierungen erhofft sich der Anbieter weitere Absatzmärkte für die eigenen WLAN- und Identitäts-basierenden Sicheheitslösungen. Greg Young, VP Research bei Gartner, bestätigt: „Wer die Common-Criteria-Spezifikation nicht erfüllt, kommt in Behörden und anderen Bereichen mit hohen Sicherheitsanforderungen wie etwa Finanzinstitutionen nicht weit“.
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