Location based Services im Wireless LAN

Trapeze Networks greift mit mobilen Diensten den WLAN-Markt an

09.01.2009 | Redakteur: Ulrike Ostler

Einsatz der Lokalisierungstechnik

Zum Einsatz kommt die Technik, die mit aktiven WiFi-Sendern arbeitet, in Krankenhäusern, um über den jeweiligen den Standort mobiler, teurer Apparate Bescheid zu wissen, oder in Lagerhäusern, um den aktuellen Bestand und die Warenpositionen zu protokollieren.

Zu den Erfolgsgeschichten von Trapeze gehört auch eine Installation im 23.226 Quadratmeter großen Areals des Florida Aquariums in Tampa. Die Einrichtung selbst bietet mit „Nova5000“ ein Touchsreen-fähiges Device an, mit dessen Hilfe die Besucher die Informationen, die an ihren Standort relevant sind, einholen können.

Kommt ein Besucher mit einem IP-fähigen Handheld können sie sich die Informationen über Flora und Fauna auf ihr eigene Device holen. Möglich macht die die Newbury-Technik, der „MX-200“ WLAN-Controller und rund 20 Access Points in der Ausstellungsfläche. Wie Aquariumsmitarbeiter sagen kommt das System gut an, selbst bei den sonst stets gelangweilten Teenagern, die lediglich kommen, weil sie von ihren Eltern geschickt werden.

Marktentwicklung

Auch der Gesamtentwicklung auf dem WLAN-Markt sieht Tillmans froh gestimmt entgegen. Er rechnet damit dass, die WLAN-Ausgaben der Unternehmen bis 2012 um durchschnittlich 17 Prozent pro Jahr wachsen. Rund 5,8 Prozent der Unternehmen werden in diesen vier Jahren von LAN auf WLAN umsteigen.

Außerdem steigt die Zahl der mobil arbeitenden Arbeitnehmer. 2007 waren es noch 4 Millionen, im Jahr 2012 sollen es 54 Millionen sein.

Weiterhin steht in vielen Unternehmen der Umstieg auf den Standard 802.11n an. Im Jahr 20012 sollen 69 Prozent der Access Points diesem Standard genügen. Auch die Mehrheit der Laptops wird dann den Standard unterstützen.

Nicht zuletzt spielt auch der Trend zu Unified Communications eine Rolle. „Wir erwarten, dass sich in drei oder vier Jahren die Zahl der Voice-over-Wireless-LAN-Geräte signifikant bemerkbar macht“, so Tillmans.

Schließlich bewegt sich das Interesse der Anwender weg von den Access Poinst hin zu den Controllern. Mehr und mehr Unternehmen steigen auf Controller-basierte Lösungen um, sagt der Trapeze-Manager.

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