08.10.2008 | Redakteur: Ulrike Ostler
Polycom, Anbieter von Telepresence, Video- und Audio-Kommunikationslösungen, baut die Unterstützung des Session Initiation Protocols (SIP) seiner Schnurlostelefone der Serie „Spectralink 8000“ aus. Die WLAN-Apparate für IEEE 802.11a, b und g vergrößern damit ihre VoIP-Interoperabilität.
Sämtliche Modelle der Produktfamilie Spectralink 8000 wurden nach Herstellerangaben einer Reihe von Interoperabilitätstests unterzogen. Diese sollen sicherstellen, dass die Clients mit diversen Call-Servern der Enterprise-Klasse funktionieren. Darunter befanden sich IP-Telefonanlagen von 3Com, Digium, Mitel und Toshiba.
Die WiFi-Telefone von Polycom können nun als Nebenstellen von VoIP-Call-Server fungieren. Möglich sind dabei Leistungen wie Nebenstellenwahl, Konferenzschaltungen, Anrufumleitung, Anrufweiterleitung und Anrufer-Identifizierung.
Nach Angaben von Abner Germanow, Director of Enterprise Communications Infrastructure Research bei IDC, sind SIP-Interoperabilitätstests unverzichtbar, um der Marktnachfrage nach IP-Telefonielösungen auf Basis offener Standards gerecht zu werden.
Durch die Verwendung von Clients auf Basis von Standards seien Kunden in der Lage, einen Mix von fest installierten und drahtlosen Endpunkten zu implementieren und damit unterschiedlichsten Benutzeranforderungen gerecht zu werden, ohne bei den Benutzerprofilen Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen.
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