T-Mobile stattet gesamtes UMTS-Netz mit High Speed Uplink Packet Access aus

Unbegrenzte mobile Uploads mit bis zu 1,4 Mbit/s für 40 Euro

14.07.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

HSUPA soll im gesamten T-Mobile-Netz für hohe Uplinks und geringe Latenzen sorgen.

In T-Mobiles gesamten UMTS-Netz sind jetzt Uploads mit bis zu 1,4 Mbit pro Sekunde möglich. Neben der erhöhten Bandbreite soll High Speed Uplink Packet Access (HSUPA) für geringere Latenzen sorgen. Binnen Jahresfrist sollen die Kapazitäten weiter aufgestockt werden. Mit Web‘n‘walk Connect L bietet der Provider künftig auch eine passende Flatrate für unter 40 Euro an.

T-Mobile hat das gesamte UMTS-Netz mit HSUPA aufgerüstet. Damit können mobile Internetsurfer Inhalte mit Geschwindigkeiten von bis zu 1,4 Mbit pro Sekunde hochladen. Zudem soll die Technik Datenlaufzeiten erheblich verringern. Um welchen Faktor der Ping-Wert dabei genau sinkt, verrät der Anbieter nicht.

Bis Jahresende will der Mobilfunkanbieter sein Netz weiter hochrüsten. Noch in diesem Jahr werden Anwender ihre Daten mobil mit bis zu zwei Mbit pro Sekunde hochladen können, verspricht T-Mobile.

Zeitgleich kündigt der Provider neue Datentarife an. Für einen „Komplettpreis“ von knapp 40 Euro monatlich sollen Kunden ab August unbegrenzt ins Internet gehen können. Zusätzliche Kosten für einen Grundtarif fallen dafür nicht an, allerdings ist das Angebot gedrosselt: Nach fünf Gigabyte Downloadvolumen können mobile Anwender Daten nur noch mit ISDN-Geschwindigkeit herunterladen. Als Grund für die Limitierung nennt Telekom-Sprecher Dirk Wende eine deutlich angestiegene Netzauslastung.

Derzeit bietet T-Mobile noch den vergleichbaren Tarif Web‘n‘walk Plus mit der Option Web‘n‘Walk L an. Konditionen hierfür: Knapp 44 Euro. Mit zehn Gigabyte Datenvolumen können Anwender monatlich jedoch doppelt soviel herunterladen, bevor T-Mobiles Geschwindigkeitsbegrenzung wirkt.

Laut T-Mobile ist das UMTS-Netz in allen wichtigen Ballungsräumen Deutschlands verfügbar. Zudem deckt der Anbieter laut eigenen Angaben alle Städte mit über 50.000 Einwohnern ab. An 250 Standorten sind bereits HSDPA-Bandbreiten (High Speed Downlink Packet Access) von 7,2 Mbit pro Sekunde für Downlinks verfügbar.

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