23.10.2009 | Redakteur: Florian Karlstetter

IBM hat mit IBM Systems Director VMControl Enterprise Edition eine Systems Management-Software vorgestellt, mit der physische und virtualisierte Plattformen über eine zentrale Konsole verwaltet werden können. Die Lösung unterstützt UNIX/Linux, Mainframes sowie x86-Umgebungen, außerdem können Speicher-Systeme und Netzwerke eingebunden werden.
IBM Systems Director VMControl Enterprise Edition ist Teil des Dynamic Infrastructure-Konzepts von IBM und bietet die Möglichkeit, unterschiedliche physische wie virtualisierte Plattformen und Betriebssysteme über eine zentrale Konsole zu verwalten. Die Software kann UNIX/Linux, Mainframes, x86-Plattformen und Speicher-Systeme verschiedener Hersteller einbinden.
Die Möglichkeit, verschiedene Kombinationen aus physischen und virtuellen Servern als Einheit zu verwalten bezeichnet IBM als „System Pooling“. So soll VMControl Enterprise Edition Admins von Unternehmensrechenzentren dabei unterstützen, komplexe Verwaltungsfunktionen zu vereinfachen und die Nutzung kritischer Ressourcen wie CPU, Arbeitsspeicher und Storage besser verteilen und priorisieren zu können.
Dank der zentralen Kontrollmöglichkeit mit VMControl Enterprise Edition können IT-Verantwortliche die gesamten Informationspools und Rechenressourcen verwalten und sie den Anwendungen zuweisen, die sie gerade benötigen. Das verbessert nicht nur die generelle Auslastung der IT-Infrastruktur, sondern steigert auch die Verfügbarkeit von Anwendungen.
IBM nennt auch einige Vorzüge im Zusammenspiel mit der IBM Tivoli Software: So soll VMControl dabei helfen, Services zu verbessern und dadurch Kosten und Risiken zu reduzieren. In diesem Zusammenhang hat IBM eine neue Version des Tivoli Provisioning Manager angekündigt, die eine verbesserte Automatisierung der manuellen Aufgaben beim Provisioning und bei der Konfigurierung von Servern, Betriebssystemen, Middelware, Software-Anwendungen, Speicher- und Netzwerkgeräten bieten soll.
IBM Systems Director VMControl Enterprise Edition unterstützt PowerVM und z/VM von IBM sowie x86-Virtualisierungstechnologien wie VMWare, Hyper-V und gängige x86-Virtualisierungstechnologien, die auf offenen Standards basieren. Es wird im Dezember für IBM Power Systems mit AIX verfügbar sein. Die Unterstützung von x86- und Unix-Systemen von IBM und Wettbewerbern ist nach Angaben von IBM für 2010 geplant.
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