FCoE ist einfach, kostengünstig und die Lösung vieler Probleme

Kein Weg und kein Argument führen an Fibre Channel over Ethernet vorbei

24.06.2010 | Autor / Redakteur: Charles Ferland / Ulrike Ostler

Charles Ferland, VP bei BNT, fragt: „Warum überhaupt noch Fibre-Channel-Infrastrukturen?“

Fibre Channel over Ethernet (FCoE) wird derzeit stark diskutiert. Und das zu Recht. Denn es handelt sich dabei um eine erstaunliche Technologie. Doch brauchen Unternehmen diese auch? Charles Ferland, VP bei Blade Network Technologies sagt „ja“ und erklärt, warum das so ist.

Kurz gesagt, kapselt FCoE Fibre-Channel-Rahmen in Ethernet-Rahmen, sodass separate Fibre-Channel- und Ethernet-Netze nicht mehr notwendig sind. Der größte Vorteil von FCoE besteht darin, dass zwei separate Netzwerke konsolidiert werden, die sonst unterschiedliches Equipment, verschiedene Techniken und unterschiedliche Management-Tools verwenden. Dadurch entsteht eine einzige Infrastruktur und diese senkt die Betriebskosten erheblich.

Es ist wichtig, vorab zu klären, wie es überhaupt zu zwei separaten Netzwerken kommen konnte. Unterschiedliche Netzwerk-Technologien werden eingesetzt, um die Forderungen nach spezifischen Anwendungs-Charakteristiken zu erfüllen. So bietet Fibre Channel beispielsweise geringe Latenzzeiten und garantiert die Optimierung des Transfers von Massendaten. Diese Technik eignet sich also besonders gut für Speichernetze.

Ethernet hingegen verbindet jeden Server, weil es schnell und einfach zu konfigurieren ist – und das bei geringen Kosten. Auch Infiniband kommt unter Umständen in Betracht. Das Verfahren und die entsprechende Technik werden für die Server-to-Server-Kommunikation eingesetzt, bei der äußert geringe Latenzzeiten wichtig sind.

Kapseln mit Data Center Bridging

Was passiert aber, wenn eine einzige Switching-Technik zum Einsatz kommt, die sowohl geringe Latenzzeiten, verlustfreien Datenverkehr, geringe Kosten als auch wenig Energieverbrauch garantieren soll? Genau diese Anforderungen erfüllt 10 Gigabit Ethernet (10GbE). Aber nicht jedes beliebige 10GbE, sondern nur ein 10GbE, dass Data Center Bridging (DCB) unterstützt. DCB wird auch als als Converged Enhanced Ethernet (CEE) oder Data Center Ethernet (DCE) bezeichnet.

Vor einiger Zeit hat das DCB-Team des Berufsverbands IEEE, der unter anderem für die Ethernet-Spezifikationen verantwortlich ist, einige neue Standards aufgesetzt. Diese sollen die Entwicklung des Ethernets von einer so genannten „Best-Effort-Technologie“ in eine Technologie vorantreiben, die für zuverlässige und verlustfreie Netze steht.

Zu diesen Standards gehören neben vielen anderen Priority Flow Control (PFC), Enhanced Transmission Selection (ETS) oder Überlastungs-Management. Die einzelnen Details der Standards sollen an dieser Stelle keine Rolle spiele. Doch hervorzuheben bleibt, dass die Unterstützung von 10GE mit DCB-Protokollen aus Ethernet ein verlustfreies und zuverlässige Switching-Netz macht, das Speicherdaten transportieren kann – genauso wie FCoE.

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Kommentar zu diesem Artikel
Der Mann hat keine Ahnung was er da schreibt. Wer so gutgläubig an Technologien mit ganz anderen...  lesen
posted am 25.06.2010 um 16:46 von Unregistriert

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posted am 24.06.2010 um 10:09 von Unregistriert


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