iPhone und G1 fordern Mobile-Backhaul-Infrastrukturen heraus

Carrier Ethernet löst den Engpass beim mobilen Internet auf

11.02.2009 | Autor / Redakteur: Daniel Prokop / Andreas Donner

Lösungsansatz standardisierte Ethernet Technologie

Fortschrittliche Ethernet-Technologie ist besonders geeignet, um den Herausforderungen im Mobile Backhaul zu begegnen. Carrier können so ihre Abhängigkeit von teuren E1-Leitungen minimieren und schaffen gleichzeitig viel Raum für zukünftiges Wachstum.

Verglichen mit anderen Technologien sind Carrier Ethernet Lösungen besonders wirtschaftlich und senken die Betriebs- und Gesamtkosten signifikant. Die Technologie gestattet eine konstante granulare Dienstgüte sowie stabile Dienstqualität. Größere und vor allem flexiblere Leitungen ermöglichen es, die Bandbreite dem tatsächlichen Bedarf (On-Demand) anzupassen.

Durch den Aufbau eines Ethernet Mobile Backhaul können Betreiber – auch bei Höchstgeschwindigkeit – die gleichen Leitungen für unterschiedlichste Arten von Datenverkehr nutzen. Darüber hinaus ermöglicht Ethernet die einfache Skalierbarkeit der Netzwerke, um den Anforderungen mobiler Dienste gerecht zu werden, ohne jeweils die Kosten neu kalkulieren zu müssen.

Doch auch wenn die Ethernet-Technologie eine Lösung für die Backhaul-Probleme darstellt, kann sie nicht isoliert operieren. Wenn das Access Netzwerk auf Ethernet migriert wird, muss auch das mobile Kernnetzwerk ausgebaut werden, um einen effizienten Betrieb zu garantieren und respektive Kosten zu senken. Der Aufbau einer Carrier-Ethernet-Netzwerkinfrastruktur anhand der vom Metro Ethernet Forum definierten Standards bietet Betreibern eine nachhaltige, kostengünstige und ausfallsichere Strategie, die bestehende SDH-Infrastruktur zu ersetzen.

Eine innovative, verbindungsorientierte Ethernet-Technologie, die sich als Schlüssellösung bei der nötigen Evolution der Backhaul-Infrastruktur herauskristallisiert, wird zur Zeit vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) standardisiert.

Und jetzt?

Viele Betreiber haben bereits hohe Summen in ihre bestehenden Mobilfunknetzwerke investiert und können es sich, besonders im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation, nicht leisen, ältere Infrastrukturen einfach zu ersetzen. Es ist daher entscheidend, dass Mobile Backhaul- und Kernnetz-Strategien auch weiterhin alte Dienste und Datenverkehrsarten unterstützen und so einen allmählichen Übergang zu einer flexibleren und wirtschaftlicheren Infrastruktur der nächsten Generation gewährleisten.

Über den Autor

Daniel Prokop ist seit März 2006 als Account Manager bei Ciena in Bad Homburg tätig und zuständig für Kunden und Partner in Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden. Prokop ist spezialisiert auf optische Transportlösungen sowie Unternehmens- und Storage Extension-Lösungen. Er besitzt einen Abschluss als Diplom-Wirtschafts-Ingenieur von der Technischen Universität Ilmenau.

Inhalt des Artikels:

zurück »1 »2 »3

Kommentar zu diesem Artikel

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)



Spamschutz 

Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2019312)