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Tipps für den drahtlosen Netzwerkzugriff

14.11.2006 | Autor / Redakteur: Serdar Yegulalp / Andreas Donner

Drahtlose Netzwerke sind ein enormer Vorteil für alle Unternehmen, deren Angestellte ständig unterwegs sind. Ob die betreffenden Mitarbeiter dabei außer Haus sind oder nur durch das Gebäude streifen, darf dabei keine Rolle spielen. Wichtig ist nur, dass ungeachtet der Entfernung zum LAN-Port, immer ein Zugriff zum Netzwerk möglich ist.

Unternehmen, deren Angestellte oder Standorte von drahtloser Vernetzung abhängig sind, können mit den folgenden drei Tipps ihre drahtlose Strategie verbessern.

Tipp 1: DNS-Cache des Clients berücksichtigen

Wer unterwegs ist, ist nicht nur von verschiedenen Internet Service Providern (ISP) abhängig, sondern auch von diversen öffentlichen DNS-Servern: Der DNS-Server in der Firma könnte blitzschnell sein, derjenige zu Hause oder unterwegs könnte dagegen unerträglich langsam sein. Ein einziger langsamer DNS-Server führt bereits dazu, dass Surfen, E-Mailen usw. ebenfalls nur noch schleppend vorangehen.

Ein DNS-Cache auf dem Notebook (oder auf einem sonstigen Gerät) des Benutzers umgeht dieses Problem. Ein solches Programm (z.B. die Freeware AnalogXs FastCache) bewahrt und überprüft asynchron DNS-Eingänge weit über deren übliche Lebensdauer hinaus. Da sich DNS-Einträge für Domainnamen selten ändern, funktioniert das recht gut. Zudem sorgt es für mehr Geschwindigkeit beim drahtlosen Surfen, da der Computer eine Suche weniger ausführen muss.

Tipp 2: Netzwerk-Profil-Switcher für mehrfache Setups

Windows ist in der Lage, verschiedene Wireless-Netzwerke zu erkennen und Verbindungen mit ihnen aufzubauen. Doch das ist nur die halbe Arbeit. Wenn ein Benutzer zu Hause mit anders gemappten Laufwerken oder anderen Netzwerkressourcen arbeitet als in der Firma, ist es keine gute Idee, sie alle in gleiche Netzwerkprofile zu legen – es könnte zu Konflikten kommen. Noch schlimmer wird es, wenn mehrere Standorte ins Spiel kommen.

Eine Lösung dafür sind Programme von Drittanbietern (z.B. JitBits Net Profil Switch), die automatisch zwischen verschiedenen Netzwerkszenarien wie Laufwerks- und Verzeichnis-Mappings, Drittanbieter-Programm-Profilen usw. hin und her wechseln.

Tipp 3: Postausgang nicht blockieren

Viele öffentliche und kostenpflichtige Wireless-Netzwerke in Hotels, Flughäfen und öffentlichen Gebäuden blockieren in der Regel Port 25 für ausgehende E-Mails. Wenn Benutzer E-Mails von ihren Rechnern senden und keinen Zugriff auf ein VPN haben, gibt es drei Abhilfen:

  • Wann immer möglich, VPN zum Mailserver einrichten – aufwendig, macht sich aber auf längere Sicht bezahlt.
  • Eigener Mailsender, der nicht den Port 25 verwendet, für mobile Benutzer – die etwas unorthodoxe Lösung hat den Vorteil, dass der Mailserver nur Mails von berechtigten Personen akzeptiert. Somit wird der Mailserver nicht zum Paradies für Spammer.
  • Drittanbieter-Programme wie SpotLock erlauben E-Mail-Sendungen von WiFi-Hotspots und bieten eine Vielzahl von Sicherheits- und Erweiterungsfunktionen.

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