NetApp erweitert Toolset der Speichervirtualisierung für mehr Kapazität

Cloud Computing und Virtualisierung: Optimierung des Storage

24.11.2009 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrich Roderer

NettApp optimiert Speichernetzwerke für die Cloud

Um eine vollständig virtualisierte IT nach den Konzepten des Cloud Computing zu ermöglichen müssen alle IT-Baugruppen dynamisiert werden. Neben den Servern sind diese vor allem die Speichersysteme und die Netzwerke.

Dass die zu speichernden Daten permanent wachsen und mehr Platz beanspruchen ist kaum neu. Auch nicht, dass sich die Kosten für die Speichersysteme mittlerweile an den 2. Platz vorgearbeitet haben, der Anstieg wird mit 50 Prozent pro Jahr angegeben.

Interessant ist aber das Ergebnis einer Untersuchung von NetApp zur sinnfälligen Nutzung des Speicherplatzes, die NetApp anlässlich seiner europäischen Partnerkonferenz Insight vorstellte. Nach den Untersuchungen von NetApp beträgt die die Nutzung (Utilisation) des Speichers lediglich 30 bis 40 Prozent. Nur der geringste Anteil wiederum wird auch aus geschäftlichen Gründen benötigt.

Kombiniert man die beiden Messgrößen, so ergibt sich daraus eine Auslastung des Speichers mit geschäftlich relevanten Daten von circa zehn Prozent. Welche Speichersysteme in die Untersuchen einbezogen wurden, erwähnt NetApp aber nicht. Zwar wird man keine der IT-Baugruppen und auch nicht den Speicher immer an seinen Grenzen betreiben wollen, aber zehn Prozent ist weit davon entfernt. Da ist Luft für Verbesserungen.

Bessere Konfigurationen durch den Rückgriff auf Best Practices

Um die generelle Verwaltung der Speicherstrukturen zu vereinfachen, will der Speicherhersteller in Zukunft auch Managementportale und erweiterte Frameworks zur Konfiguration anbieten. Ferner empfiehlt NetApp die Nutzung von allgemein akzeptierten Erfahrungswerten bei der Konfiguration der NetApp-Speichersysteme. Nach einer Analyse der Systemausfälle hat man festgestellt, dass die Ausfallrate um 70 Prozent höher liegt, wenn bei der Konfiguration der Systeme nicht die empfohlenen Einstellungen, die Best Practices, herangezogen werden.

In die gleiche Kerbe schlägt ein weiteres Hilfsmittel zur Prüfung der Hochverfügbarkeit von NetApp-Strukturen. Für virtuelle Umgebungen wird Hochverfügbarkeit zum zentralen Einsatzkriterium. Dennoch sind die derzeitigen virtuellen Szenarien, nach den Worten von Rich Clifton, Senior Vice President und General Manager Technology Enablement, nur ein Schritt in die Richtung, die als Cloud-Computing bezeichnet wird. In diese Hinsicht verfolgen nun alle Hersteller eine weitere Dynamisierung der IT-Infrastrukturen, NetApp spricht dabei von NDDC, dem NetApp Dynamic Data Center.

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