07.04.2008 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel
Die IP Adress Management Software (IPAM) Winnconnect von Infoblox verwaltet über 100.000 per DHCP dynamisch zugeteilte IP-Adressen. Das soll die Administration trotz dynamischer Adressvergabe erleichtern. Nun plant der Hersteller eine überarbeitete Version für Windows Server 2008.
In großen Windows-Netzen bringt die automatische Adresszuteilung per DNS und DHCP Arbeitserleichterung bei schnellem Wachstum. Ein Problem bleibt dabei: Bei einer doppelten Adresse oder einem Angriff muss ein Administrator die Fehlerquelle quasi von Hand suchen und sie provisorisch beheben.
Eine IP-Adress-Management-Software (IPAM) von Infoblox soll Management, Monitoring und Überwachung der IP-Adressvergabe zentralisieren. Laut Hersteller verwaltet die Software über 100.000 aktive IP-Adressen. Ab der zweiten Jahreshälfte soll auch eine Version verfügbar sein, die das kommende Betriebssystem Windows Server 2008 unterstützt.
Für die Überwachung der DNS- und DHCP-Dienste ist es laut Angaben von Infoblox nicht nötig, auf den jeweiligen Servern Agenten zu installieren. Trotzdem lassen sich die Serverfunktionen gemeinsam mit der Adressverwaltung zentral per GUI steuern. Laut Hersteller soll die Software endlich die momentan „beliebtesten“ Hilfsmittel für die IP-Adressverwaltung in dynamischen Netzwerken überflüssig machen: Excel und eine Engelsgeduld.
Eine eingeschränkte Testversion kann auf der Herstellerseite heruntergeladen werden. Die uneingeschränkte Vollversion ist kostenpflichtig.
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