15.06.2011 | Autor / Redakteur: Greg Shields / Ulrike Ostler
„Ich war immer ein Werkzeugsammler“, bekennt IT-Berater Greg Shields, der Autor dieses Artikels, und vergleicht ihren Sinn mit dem eines Engländers in der Hand eines Klempners. Allerdings seien Software-Tools weitaus logischer zu handhaben. Leider brächten diejenigen im Unternehmen, die dafür Geld ausgeben müssten, kaum dieses Tool-Verständnis auf. So bleibe nur die Suche nach (kostenfreien) Alternativen.
Über die zehn Software-Werkzeuge, die im Folgenden vorgestellt werden, sagt Shields: „Diese zehn gehören zu den besten, die ich jemals benutzt habe. Sie retteten meine Karriere mehr als einmal. Jetzt will ich das Wissen weitergeben in der Hoffnung, dass sie auch Ihnen nützlich sein werden.“
Der Durchschnitts-IT-Typ ist für eine unglaubliche Menge an Passwörtern verantwortlich, und sie zu bewahren ist eine tägliche Last. Aus diesem Grund existiert „Keepass“. Hinter dieser Bezeichnung steckt ein Open-Source-Keyword-Management-Tool. Das hält die Passwörter sicher unter Verschluss. Merken sollte man sich lediglich das Master-Passwort. Das Tool erlaubt gar, den Inhalt per Copy und Paste in Dialog-Boxen zu platzieren. Das Feature ist insbesondere dann hilfreich wenn die Passwörter lang sind und die Zeit kurz ist.
Scripting gehört zu den Freundschaften eines jeden IT-Professionals (oder er sollte sie schließen). Allerdings können Scripting-Editoren durchaus einmal mehr kosten. Für diejenigen, die nicht mit dem Funktionsumfang von „Notepad“ aukommen, kommt villeicht „Notpad++“ in Frage. Der freie Source-Code Editor ist von Haus aus mit der Unterstützung von 50 Sprachen bestückt. Das befreit von der Sorge, dass ein einfaches Anführungszeichen als inversives Hochkomma erscheint.
Für alle die, die schon einmal das Windows-netstat-Kommando verwendet und es fast im selben Atemzug verwünscht haben, eignet sich der Download des Werkzeugs „TCPView“. Dabei handelt es sich um ein originäres SysInternals Tool, das auf der Microsoft-Website zu bekommen ist. Das Programm stellt alle Netzwerkverbindungen von Computern grafisch dar und eignet sich deshalb insbesondere für das Troubleshooting, in schwierigen Fällen ist diese Visualisierung nahezu unverzichtbar.
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Die größten Schwierigkeiten in meiner beruflichen Laufbahn hatten nur wenig mit der Technik zu tun. Es sind diese verflixten Benutzer, die die Probleme verursachen. Sie speichern zum Beispiel einfach zu viele Daten, die dann den teuren Plattenplatz geradezu auffressen.
Anwender lassen sich aber nicht einfach sagen: „Lösch die Daten!“. Aber sie können darauf aufmerksam gemacht werden, wie viel und an welcher Stelle sie Speicher verschwenden, am besten visuell. Das Tool „WinDirStat” kann das. Es unterstreicht, welche Dateien und Dateitypen die größten Übeltäter sind. Die Nutzer werden sensibilisiert. Sie können selbst die überflüssigen Daten finden und löschen.
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