10.10.2008 | Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Florian Karlstetter
Am 25. September 2008 fand in Hanau die Microsoft Summit 2008 statt, um dem Fachpublikum die kommende System Center-Produktfamilie vorzustellen und Fragen rund um das Produkt zu beantworten. Ein besonderer Gast war hierbei der General Manager für System Center und Virtualization Marketing, Herr Larry Orecklin, der SearchDatacenter nachfolgend für ein Interview zur Verfügung stand.
Zur kommenden Einführung des System Center Configuration Manager 2007 R2 (SCCM) standen Fragen zu diesem Produkt im Fokus.
SearchDataCenter: Herr Orecklin, Sie sprachen in Ihrer Einführungsrede über die neuen Möglichkeiten und vom großen Erfolg der System Center Produkte. Können Sie uns dies auch mit Zahlen, zum Beispiel der verkauften Lizenzen, belegen?
Orecklin: Genaue Zahlen kann ich Ihnen leider nicht nennen. Ich kann Ihnen nur soviel sagen, dass eine IDC-Studie 17% Marktanteile bei Microsoft sieht.
Orecklin: Deutschland ist ein etablierter Markt. Hier können wir auf bestehende Infrastrukturen aufbauen. In Schwellenländern müssen diese im Gegensatz erst aufgebaut werden. Unsere Erwartungen sind für die etablierten Märkte dementsprechend hoch.
Orecklin: Das R2 sollte zeitgleich mit den Virtualisierungsprodukten fertig sein. Das Service Pack 1 haben wir auf Wunsch unserer Kunden herausgebracht. Ohnehin haben 85% der SCCM-Kunden eine Software Assurance abgeschlossen, die ein kostenfreies Update ermöglicht.
Orecklin: Wir sind bestrebt, die Kundenwünsche umzusetzen. Wir können zwar nicht immer sofort reagieren, doch beim zweiten Produktzyklus sind wir meistens soweit. Unsere Kunden haben sich eine universelle Verwaltungsplattform gewünscht. Eine Crossplattform für ein dynamisches Datacenter, um Betriebssysteme, wie Linux und VMware zu unterstützen. Das ist unser Anspruch. Wir haben daher unser Entwicklungsteam von etwa 300 auf 1.200 vergrößert.
Orecklin: Der Kunde soll sich zwischen den Produkten entscheiden können. Es ist möglich, VMware ESX-Server in System Center Virtual Machine Manager zu verwalten. ESX-Server können zu Microsoft virtuelle Server migriert werden.
Orecklin: Hier verweise ich auf eine Lösung unseres Partners, Quest Software.
Orecklin: In SCCM 2007 R2 wird es eine Multicastverteilung geben, das eine effizientere Ausnutzung der Bandbreite ermöglicht.
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