03.09.2008 | Autor / Redakteur: Markus Widl / Andreas Donner
Die SQL Server-Snap-Ins stellen folgende Cmdlets bereit:
Von diesen Cmdlets wird invoke-sqlcmd wohl in der Praxis am häufigsten zum Einsatz kommen. Hier Beispiele zur Ausführung von T-SQL-Kommandos:
Auch der Aufruf einer SQL-Skriptdatei ist möglich:
Ein Großteil der PowerShell-Funktionalität des SQL Servers befindet sich im bereits angesprochenen Provider für das Navigationsparadigma. Dieser stellt die beiden virtuellen Laufwerke SQL: sowie SQLSERVER: bereit. In Letzterem befinden sich, je nach Konfiguration des SQL Servers, folgende virtuellen Ordner:
Beim Laufwerk SQL: handelt es sich lediglich um eine Abkürzung zum Pfad SQLSERVER:\SQL. Dieser Ordner bietet einen einfachen Zugriff auf Datenbankelemente. Hier ein Beispiel:
Doch nicht nur das Abfragen von Datenbanken ist möglich, sondern auch das Anlegen, Modifizieren und Löschen. Exemplarisch soll eine Datenbank angelegt werden. Zunächst wird ein entsprechendes Objekt instanziiert.
Dann werden Eigenschaften vergeben. Hier der übergeordnete Knoten („Parent“), sowie der Datenbankname:
Zuletzt folgt der Aufruf der Methode Create, womit die Datenbank auch tatsächlich angelegt wird.
Das Löschen der neuen Datenbank und der anderen Objekte wird durch den Aufruf der Drop-Methode erreicht:
Abschließend ein Beispiel, welches alle Datenbanken anzeigt, für die seit 01.08.2008 kein Backup durchgeführt wurde:
Alternativ könnte mit der Eigenschaft LastLogBackupDate das Datum der letzten Protokollsicherung abgefragt werden.
Interessierte Leser finden unter der unten angegeben Adresse die Dokumentation zur PowerShell-Erweiterung des SQL Server 2008.
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