29.08.2008 | Autor / Redakteur: Markus Widl / Andreas Donner

Die Verwaltung von Gruppenrichtlinien in Active-Directory-Domänen ist für viele Windows-Administratoren zum Alltag geworden. Somit ist es nicht verwunderlich, dass dabei zur Unterstützung nach Automatisierungslösungen gesucht wird, etwa mit Hilfe der PowerShell. SearchNetworking gibt eine Einführung in die Gruppenrichtlinienverwaltung mit Microsofts neuer Kommandozeile.
Leider bietet die PowerShell von Haus aus keine speziellen Cmdlets, mit denen Administratoren die Verwaltung von Gruppenrichtlinienobjekten vornehmen könnten. Doch es gibt hier eine Lösung: Vielfach wird bei der manuellen Administration der Richtlinien die Group Policy Management Console (GPMC; auf deutsch „Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole“) eingesetzt. Dieses Werkzeug muss separat installiert werden und ist unter der unten angegeben Adresse erhältlich. Nach der Installation kann es über „Administrative Tools/Group Policy Management“ gestartet werden.
Bei der GPMC handelt es sich um ein SnapIn, das innerhalb der Microsoft Management Console ausgeführt wird. Das alleine wäre für einen PowerShell-Einsatz noch nicht ausreichend, doch bringt die GPMC eine auf COM („Component Object Model“) basierende Schnittstelle mit und diese kann wiederum von der PowerShell aus angesprochen werden.
Um die GPMC-Schnittstelle nutzen zu können, muss zunächst ein Objekt der COM-Klasse „GPMgmt.GPM“ erzeugt werden, was mit dem PowerShell-Cmdlet net-object erledigt wird.
Bei der Arbeit mit den diversen Befehlen werden häufig spezielle Konstanten benötigt. Diese vereinfachen die Arbeit ungemein und sorgen für aussagekräftigeren Code. Es lohnt sich daher, die Methode GetConstants zu nutzen, welche eine Sammlung sämtlicher Konstanten liefert.
Der Zugriff auf die Konstante UseAnyDC erfolgt dann beispielsweise so:
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