SearchNetworking PowerShell-Corner

Statistiken über Exchange-Mailboxen via Kommandozeilensprache erstellen

12.03.2008 | Autor / Redakteur: Markus Widl / Andreas Donner

Mit der PowerShell lassen sich Exchange-Postfächer ganz einfach analysieren

Mithilfe der PowerShell wird der Exchange Server 2007 vollständig über die Kommandozeile administriert. SearchNetworking zeigt anhand einiger Beispiele das Anfertigen von Mailbox-Statistiken mit der Exchange-Erweiterung der PowerShell.

Über ein spezielles SnapIn erweitert der Exchange Server 2007 die PowerShell mit über 300 weiteren Cmdlets. Dieses SnapIn wird über de Befehl »add-pssnapin *Exchange*« in die PowerShell geladen. Daraufhin stehen die Exchange-Cmdlets zur Verfügung.

Alternativ dazu kann die Exchange Management Shell auch über die Programmgruppe des Exchange Servers gestartet werden. Dort wird das SnapIn automatisch zusammen mit der PowerShell geladen.

Zwei der Cmdlets widmen sich ganz der Anfertigung von Mailbox-Statistiken: »get-mailboxstatistics« und »get-mailboxfolderstatistics«.

Cmdlets zur Statistik-Erstellung

get-mailboxstatistics liefert, der Befehlsname sagt es bereits, Werte zu Mailboxen. Darunter befinden sich Eigenschaften wie DisplayName, ItemCount, TotalItemSize, Database, ServerName und StorageGroupName. Wird das Cmdlet ohne Parameter aufgerufen, werden Statistiken aller Mailboxen zurückgeliefert. Mithilfe dreier Parameter kann die Rückgabe jedoch eingeschränkt werden:

  • -identity: Anmeldename
  • -database: Name einer Datenbank
  • -server: Name eines Exchange-Servers

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