21.01.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

In diesem Jahr soll es soweit sein: Der Adressraum, der durch das Internet Protokoll Version 4 (IPv4) zur Verfügung steht, ist ausgeschöpft. Die Unternehmen, die neue Internet-Adressen brauchen, gehen leer aus oder setzen auf das Nachfolgeprotokoll IPv6. Seit einiger Zeit wirbt bereits der eine oder andere Carrier mit der Unterstützung von IPv6, auch Interoute. Doch was bedeutet das für die Anwender?
Jens Leuchters ist Geschäftsführer des Netzwerkanbieters Interoute in Deutschland und Österreich. Er ließ sich von SearchNetworking-Redakteurin Ulrike Ostler in knapp sieben Minuten befragen, welche Implikationen die Unterstützung des Internet Protokolls Version 6 (IPv6) hat.
„Jeder, der Netze anbietet, muss IPv6-fähig sein“, sagt Leuchters. Das sei für die Carrier eine Herausforderung, nicht jedoch für die Anwenderunternehmen. Das kann der Manager auch erklären.
In dem Video erläutert er, was die Anwender tun müssen, um sich per IPv6 durch die Netze zu bewegen. Er nimmt auch Stellung zu der Aussage IPv6 sei langsamer als IPv4 und erläutert für welches Unternehmen IPv6 taugt (siehe: „Der Provider spricht IPv6 – was müssen die Anwender tun?“).
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