01.10.2009 | Autor / Redakteur: Dr. Franz-Joachim Kauffels, Dr. Jürgen Suppan / Andreas Donner
Die VMworld und die ECOC haben gezeigt, dass sich die Systemlandschaft in Rechenzentren mit Multi-Core Architekturen und Virtualisierung erheblich weiterentwickelt. Dies hat jedoch erhebliche Implikationen auf die Netze – denn das Netz ist der Systembus eines virtualisierten Systems.
Jeder Planer, Betreiber und Verantwortliche im RZ kommt nicht umhin, ein Verständnis der neuartigen Umgebung zu erlangen. Faktisch waren aber bisher in vielen Unternehmen und Organisationen Netzwerk und Rechner in Betrieb und Planung getrennt.
Bei systematischer Betrachtung ergeben sich einige Fragen, die letztlich gemeinschaftlich beantwortet werden müssen. Dieser Artikel kann zwar die Fragen auch nicht allesamt beantworten, soll aber Hinweise geben und als Diskussionsanregung dienen.
Cisco hat diese Diskussion mit seinem neuen Unified Computing System gestartet, das eine spezielle Server-Architektur liefert, bei der jede Form der I/Os inklusive Netzwerk und Speicher über 10 Gigabit Ethernet abgewickelt wird. Ciscos zentrales Argument ist die Virtualisierungs-Orientierung seiner Lösung. Dies drückt sich unter anderem in einer sehr engen Zusammenarbeit mit EMC und VMware aus.
HP hat sofort nachgezogen und eine ähnliche Lösung vorgestellt, die allerdings weniger virtualisierungsaffin ist, aber dafür jede Form der Netzwerk- und vor allem der Speicher-Technik unterstützt.
Analysiert man diese Ansätze, dann entsteht eine Reihe von Fragen:
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