Effiziente Storage-Konzepte und Lösungen im Überblick

Erfolgreiches Energiemanagement – ein 8-Punkte-Plan

27.04.2009 | Autor / Redakteur: Thomas Höfer / Andreas Donner

Thomas Höfer, Marketing Director bei NetApp, nennt acht Punkte für ein erfolgreiches Energiemanagement im Datacenter

Bis 2010 werden unsere Daten jährlich um 50 Prozent wachsen – damit rechnet zumindest das Marktforschungsinstitut IDC. Bisher konnten IT-Manager Storage-Kapazitäten aufgrund sinkender Festplattenpreise kostengünstig erweitern. Doch die Nachteile dieser Strategie sind gravierend, denn Stellplätze, Netzwerkports, Stromanschlüsse und natürlich der Strom selbst sind in jedem Datacenter endlich.

Einer der größten Stromverbraucher und zugleich unentbehrlich ist die Klimatechnik. Konstante Temperaturen tragen zur Stabilität der Systeme bei und verhindern Ausfälle der Komponenten durch Überhitzung. In einigen Rechenzentren betragen die Energiekosten bis zu 30 Prozent der Gesamtbetriebskosten. Die Erhöhung der Speicherdichte hat die Kühlproblematik weiter verschärft und den Strombedarf in die Höhe getrieben.

Um wirkungsvoll Energie und Kosten zu sparen, ohne dass der IT-Service leidet, muss man bei der Infrastruktur ansetzen. Für die Datenspeicher heißt das, ungenutzte Kapazität weitgehend zu vermeiden und vorhandene Ressourcen besser auszulasten.

Im Umfang reduzierte und besser ausgelastete Maschinen und Platten im Datacenter senken automatisch den Energiebedarf und dämmen nebenbei auch den Flächenverbrauch ein. Mithilfe eines Acht-Punkte-Plans lässt sich nicht nur eine höhere Energieeffizienz erzielen, sondern auch die Komplexität und Kosten der Infrastruktur können so gesenkt und flexibler auf neue Geschäftsanforderungen reagiert werden.

Punkt 1: Server- und Storage-Konsolidierung

Allein die Server sind für bis zu 50 Prozent des gesamten Energieverbrauchs im Datacenter verantwortlich. Ihre Konsolidierung und Virtualisierung ist ein wichtiger Schritt zur Reduzierung des Stromverbrauchs.

Nach Servern und Klimaanlagen sind Speichersysteme der drittgrößte Stromverbraucher. In Umgebungen mit überwiegend Direct-Attached Storage beträgt der Storage-Anteil am Stromverbrauch bis zu 27 Prozent. Hinzu kommen die niedrige Auslastung und das erschwerte Management dieser Systeme – Faktoren, die die laufenden Betriebskosten erhöhen.

Deutliche Ersparnisse lassen sich durch die Einführung eines Speichernetzes erzielen. Durch die Konsolidierung der Fileserver können Umgebungen kosteneffizient skaliert werden. Statt weitere Server mit Vollausstattung zu implementieren, reicht es, die Kapazität des Storage-Systems auszubauen. Die Betriebskosten bleiben dabei niedrig.

weiter mit: Punkt 2: Laufwerke mit höheren Kapazitäten

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