19.03.2009 | Autor / Redakteur: Uwe Sonnenschein / Andreas Donner
Im Vergleich zu einem „gewöhnlichen“ GSM-Telefon bietet ein Smartphone deutlich mehr Integrations- und damit auch UC-Dienste. Zudem arbeiten Smartphones mit weitgehend standardisierten Betriebsystemen wie Symbian, Windows Mobile oder RIM (RIM = Research In Motion, bekannt durch BlackBerrys); gut zwei Drittel der 2007 verkauften Smartphones entfielen auf Symbian, gefolgt von Microsoft mit einem Anteil von 13 und RIM mit zehn Prozent.
Da in allen Fällen eine gute Integration in die zentralen UC-Server verfügbar ist, lässt sich auf dem Weg auch die für Mobile Unified Communications benötigte Software auf den Endgeräten bereitstellen. Klassische Dienste aus dem UC-Umfeld sind hier Instant Messaging, Presence, Directoryzugriff und Mobile Mail. Diese Dienste sind auch bei geringer Bandbereite nutzbar.
Neuere Smartphones verfügen zunehmend auch über WLAN und Breitband UMTS (HSDPA). Damit können Anwender weitere UC-Dienste wie Voice over WLAN, CTI-Funktionen oder Webzugriff nutzen. Dennoch gibt es bei Smartphones aufgrund der Bauform Einschränkungen zu beachten. So erlaubt der kleine Bildschirm nur einen begrenzten oder keinen Funktionsumfang bei den Diensten wie Web- und Videokonferenzen.
Das Notebook dagegen bietet alle UC-Dienste auch unterwegs (Instant Messaging, Presence, Conferencing, CTI, Voice over IP, E-Mail etc.). Entscheidend dafür ist die Verfügbarkeit von öffentlichen (UMTS, HSDPA oder WLAN) und privaten (WLAN, xDSL) Netzen. Sind diese Netze zugänglich, können auch Web- und Videokonferenzen durchführt werden. Gleiches gilt auch für den Homeoffice-Einsatz, bei dem Mitarbeiter sich über einen xDSL-Anschluss und eine VPN-Verbindung ins Unternehmensnetz einwählen.
Abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten stehen dann unterschiedliche Datenübertragungsraten bereit.
Komplett wird eine Mobile-Unified-Communications-Lösung durch ein ganzheitliches UC-Security-Konzept. Denn gerade eine unternehmensindividuelle Kommunikations-Applikation erfordert besondere Aufmerksamkeit, wenn Unternehmen die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Kommunikation gewährleisten wollen. Mit seinem UC-Security-Framework trägt Damovo dem Rechnung. Es umfasst den gesamten End-to-End-Informations- und Kommunikationsprozess und die komplette Infrastruktur: beginnend beim mobilen verschlüsselten Endgerät der Mitarbeiter über die Verschlüsselung aller Sprach-, Daten und Videoverbindungen bis hin zu den unternehmenskritischen Servern für Daten und Applikationen im Rechenzentrum und den TK-Systemen.
Ausgangspunkt vieler maßgeschneiderter Mobile-Unified-Communications-Lösungen sind die Microsoft-Produkte Office Communications Server, Exchange und die Office SharePoint Services. Sie lassen sich nahtlos in TK-Anlagen etwa von Cisco, Aastra und Nortel integrieren. Auf den mobilen Endgeräten ist als Client zum Beispiel Microsoft Office Communicator 2007 installiert. Als Integrations- und Servicepartner für UC-Lösungen setzt Damovo in dem Umfeld seine langjährige Expertise bei der Konvergenz von Daten, Mobilität und Sprache ein.
Um für mobile Endgeräte ein umfassendes Sicherheitskonzept zu betreiben ist es unabdingbar, entsprechende Management-Tools für mobile Endgeräte einzusetzen (Mobile Device Management). Derartige Tools bieten umfangreiche Funktionen für die zentrale Administration der Geräte und deren Sicherheitsrichtlinien (Device Management) an. Dazu kommen Features zur zentralen Verteilung von Software auf den bereits eingesetzten und den Rollout auf neuen mobilen Endgeräten (Device Enrollment) sowie ein mobiles VPN zur sicheren Datenübertragung. Erst durch dieses Gesamtkonzept bestehend aus technologischen. organisatorischen und sicherheitsrelevanten Bausteinen entstehen Lösungen, mit denen mobile Kommunikations- und letztlich auch Geschäftsprozesse effizienter werden.
Uwe Sonnenschein ist Solution Architect bei Damovo in Hamburg.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2020241)