Mobile Unified Communications (Mobile UC)

Mobile Kommunikationstechnik aus einer Hand

19.03.2009 | Autor / Redakteur: Uwe Sonnenschein / Andreas Donner

Uwe Sonnenschein ist Solution Architect bei Damovo in Hamburg

Zielgruppe von Mobile Unified Communications sind Unternehmen mit vielen Außendienstmitarbeitern und Fachkräften, die unterwegs, direkt beim Kunden oder auch in ihrem Home Office tätig sind. Was bei konkreten Lösungen zählt, sind die passenden Technologiebausteine und ein maßgeschneidertes Sicherheitskonzept.

„Der Gesellschaft geht die Arbeit aus“: Manch einer wird sich noch an den Slogan aus vergangenen Zeiten konjunktureller Krisen in den 80er- und 90er-Jahren erinnern. Die Propheten von damals haben sich gründlich geirrt. Heute wissen wir, dass das Gegenteil richtig ist. Das Arbeits- und auch das damit verbundene Kommunikationsvolumen haben in den letzten Jahren noch einmal deutlich zugenommen. Gründe dafür gibt es einige: Die Kunden werden anspruchsvoller und die Mitarbeiter sind stärker gefordert, nicht zuletzt weil ihre Tätigkeiten auf eine sehr enge Vernetzung mit externen Geschäftspartnern und Lieferanten angewiesen ist.

Dazu kommt als weiterer Aspekt, dass viele Unternehmen aufgrund eines anhaltenden Fachkräftemangels die gestiegenen Kundenanforderungen mit einem gleich bleibenden – und im ungünstigsten Fall gar geringeren – Mitarbeiterstamm bewältigen müssen. Die Fachkräfte sind also möglichst effizient in häufig parallel ablaufenden Geschäftsprozessen und -vorhaben einzubinden. Und das trifft besonders auf die mobil tätigen Mitarbeiter zu: Vertriebsbeauftragte, technische Service- und Supportkräfte, Bau/Montageleiter, Finanz- und Unternehmensberater sowie viele andere mehr. Die Erreichbarkeit und Verfügbarkeit ist hier von zentraler Bedeutung.

Bestätigungen für diesen in fast allen Branchen anzutreffenden Trend finden sich in einer aktuellen Berlecon-Studie, initiiert von Damovo, Microsoft und Nortel, zum Thema „Wettbewerbsfaktor effiziente Kommunikation – Potenzial von Unified Communications in deutschen Unternehmen“. Befragt wurden dazu Abteilungsleiter aus den Bereichen Einkauf/Beschaffung und Vertrieb/Außendienst. Nahezu zwei Drittel der Ressortchefs haben die Erfahrung gemacht, dass durch die Mobilisierung auch der Kommunikationsbedarf zugenommen hat. Mitarbeiter betreuen eine größere Zahl von Kunden und sind häufig gleichzeitig in verschiedene Projekte an unterschiedlichen Standorten eingebunden.

weiter mit: Nutzen von Mobile Unified Communications

Ergänzendes zum Thema

Mobile Unified Communications und Security

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