05.03.2009 | Autor / Redakteur: Martin Hensel / Andreas Donner
Im Rahmen der CeBIT hat Keymile eine neue optische Ethernetkarte angekündigt. Die Hardware ist für den Einsatz in FTTx-Umgebungen konzipiert und stellt 24 optische Ports bereit. Über ein MileGate-Subrack können so bis zu 480 Kunden mit Glasfaser-Zugängen versorgt werden.
Der Netzwerkhersteller Keymile erweitert sein Produktportofolio um eine optische Ethernetkarte. Mit dem Produkt kann auf jedem Port ein Kabelfernsehsignal parallel zum IP-Datenverkehr über eine zusätzliche Wellenlänge eingespeist werden. Pro Karte stehen 24 Ports zur Verfügung. In Verbindung mit einem MileGate-Subrack können auf diese Weise bis zu 480 Kunden per Glasfaser angeschlossen werden.
Netzbetreiber können mit der Karte Breitband-Internet, VoIP sowie IPTV-basierte Dienste wie Video-on-Demand anbieten. Zudem können bereits per Glasfaser erschlossene Kunden einfach mit einem Fernsehangebot versorgt werden, ohne zuvor eine aufwendige IPTV-Infrastruktur implementieren zu müssen. Die MileGate-Lösungen werden damit auch für Kabelnetzbetreiber interessant: Über eine Glasfaser lassen sich traditionelles Kabelfernsehen und Triple-Play-Dienste gleichzeitig realisieren.
Laut Keymile ist die optische Karte durch ihren geringen Energieverbrauch auch für den Einsatz in Verteilerstellen im In- und Outdoorbereich sowie im Umfeld von FTTH-Installationen interessant. Alle gängigen Standards für Ethernet/IP und CATV (Cable TV) werden unterstützt.
Die neue optische Ethernet-Karte soll im Herbst 2009 auf den Markt kommen. Einen Preis sowie genaue technische Daten nannte der Hersteller noch nicht.
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