Carrier-Ethernet-Service-Management und Überwachungsfunktionen bei zehnfacher Bandbreite

Netzabschluss- und Aggregationsgerät für 10-Gigabit-Ethernet

07.11.2011 | Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Das Netzabschlussgerät FSP 150CC-XG210 bietet zwei netzseitige 10-GBit/s-Schnittstellen und zwei Modulsteckplätze für dienstspezifische Schnittstellen.

Das 10-GBit/s-Ethernet-Netzabschluss- und Aggregationsgerät FSP 150CC-XG210 ermöglicht laut Hersteller ADVA Optical Networking die Bereitstellung von differenzierten Ethernet-Diensten mit bis zu 10 GBit/s für Netzbetreiber- und Unternehmensanwendungen bei gleichzeitiger Überwachung und Absicherung der Dienstgüte. Das Gerät basiert auf den firmeneigenen Technologien Etherjack und Syncjack.

Das Gerät bietet neben Service-Management und Überwachungsfunktionen zwei netzseitige 10-GBit/s-Schnittstellen und zwei Modulsteckplätze für dienstspezifische Schnittstellen, die bei laufendem Betrieb getauscht werden können, sowie Ersatzschaltmechanismen, inklusive ITU G.8031 und G.8032 für ringförmige Netztopologien. ADVA Optical Networking sorgte für die standardkonforme Implementierung von IEEE 802.3ah EFM Link Management, IEEE 802.1ag Connectivity Fault Management, ITU Y.1731 Performance Monitoring, Y.1564 Ethernet Service Testing und integriertes RFC 2544 Service Testing sowie für die MEF-konforme Definition von Ethernet-Diensten.

Das FSP 150CC-XG210 wurde auf Basis der firmeneigenen Etherjack- und Syncjack-Technologien entwickelt und ist laut Hersteller das erste Produkt, das die beiden Funktionsfamilien für Bandbreiten von 10 GBit/s verfügbar macht. Dies sei für Netzbetreiber relevant, die geschäftskritische Datendienste bereitstellen und zusätzlich Synchronisierung und Taktinformation über Carrier-Ethernet-Zugangsnetze bieten.

Laut ADVA Optical Networking besteht die FSP-150-Familie aus Ethernet-Zugangslösungen, die den Abschluss, den Transport und die Aggregation von Carrier-Ethernet-Diensten leisten und damit die Bereitstellung intelligenter Dienste ermöglichen. Netzbetreiber würden in die Lage versetzt, differenzierte Dienste für Geschäftskunden, Transportdienste für andere Netzbetreiber sowie die Anbindung von Mobilfunkbasisstationen anzubieten.

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