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Fünf Herausforderungen beim Schutz von Daten auf mobilen Geräten

Immer mehr Inhalte werden auch mit mobilen Geräten erstellt. Deshalb müssen sich Firmen mit dem Schutz der Daten auf Smartphones und Tablets befassen.

Wenn Sie Daten sichern wollen, die sich auf einem mobilen Gerät befinden, dann können Sie sich nicht nur auf einen Faktor stützen. Es gibt mehrere Problemzonen, die den Schutz von Daten auf mobilen Geräten zu einer Herausforderung machen. Achten Sie bei der Wahl einer Backup-Lösung auf diese fünf Problempunkte:

1. Die Vielfalt bei Mobilgeräten ist enorm

Android und iOS stehen oft im Mittelpunkt der Diskussion. Es gibt viele Formfaktoren und Betriebssysteme, die Sie für die Absicherung der Daten in die Überlegung aufnehmen müssen. Android und iOS können auf Smartphones oder Tablets laufen. Außerdem existieren viele verschiedene Varianten der Betriebssysteme.

Darüber hinaus verwenden Anwender innerhalb eines Unternehmens alternative Geräte wie zum Beispiel einen BlackBerry, das Microsoft Surface oder ein Windows Phone. Leider gibt es keine Backup-Lösung, die mit allen mobilen Gerätetypen und Betriebssystemen funktioniert.

2. Sporadische Verbindungsprobleme

Tech Blogs verwenden gerne den Ausdruck Always-on Connectivity (permanent aktive Verbindung). Allerdings ist die Annahme nicht realistisch, dass mobile Geräte immer verbunden sind. Es gibt nach wie vor viele Orte, an denen sich persönliche Geräte einfach nicht mit dem Internet verbinden lassen. Flugzeuge oder Tunnels sind hierfür Beispiele. Vielleicht ist einfach nur der Akku leer oder eine Funkzelle hat eine Störung. Auch solche Situationen verhindern eine Verbindung.

Weil sich eine permanente Verbindung für mobile Geräte nicht garantieren lässt, sind geplante Backups keine zuverlässige Option für die Sicherung der Daten auf Smartphones oder Tablets.

3. Die IT-Abteilungen haben oft nicht die komplette Kontrolle über die Geräte

In den vergangenen Jahren wurde der Trend BYOD (Bring Your Own Device) vielerorts gelebt. Heutzutage ist es nicht unüblich, dass Angestellte mit persönlichen Geräten auf die Ressourcen des Unternehmens zugreifen.

Natürlich lassen sich solche Geräte bis zu einem gewissen Grad kontrollieren. Die Administratoren müssen aber akzeptieren, dass sich private Mobilgeräte niemals so strikt kontrollieren lassen wie ein Desktop, der an eine Domäne gebunden ist.

4. Das Unternehmen ist nicht immer im Bilde, welche Geräte in Verwendung sind

Dürfen Angestellte frei entscheiden, welche persönlichen Geräte sie für die Arbeit nutzen, können Sie jederzeit wechseln. Die IT-Abteilung wird darüber normalerweise nicht in Kenntnis gesetzt.

5. Gewöhnliche Software funktioniert in der Regel nicht für den Schutz der Daten auf mobilen Geräten

Backup-Anbieter konzentrieren sich in erster Linie darauf, die Ressourcen Server, Public Cloud und herkömmliche Endgeräte zu sichern. Der Schutz mobiler Geräte wird weitestgehend außer Acht gelassen. Ein Grund dafür ist, dass mobile Geräte normalerweise nicht für die Erstellung von Inhalten genutzt werden. Das hat auch eine ganze Weile so gestimmt. Heutzutage erstellen Anwender allerdings sehr wohl Inhalte mit ihren mobilen Helfern.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2016 aktualisiert

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