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Fünf Gründe für Android for Work in Unternehmen

Android for Work hilft, mobile Geräte sicherer im Unternehmen einzusetzen. Firmendaten sind abgeschottet und Updates werden garantiert installiert.

Viele IT-Abteilungen unterstützen Android in ihrem Unternehmen nicht gerne. Die Open-Source-Natur des mobilen Betriebssystems erlaubt es eigentlich jedem, Änderungen vorzunehmen. Somit ist die Tür für schädliche Anwendungen und andere Risiken weit offen.

Beim Verbraucher und dem entsprechenden Markt ist Android allerdings sehr beliebt. Aus diesem Grund war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Googles Betriebssystem seinen Weg an den Arbeitsplatz bahnte. Der Service Android for Work erstellt ein spezielles Profil, das die persönlichen Daten von den beruflichen auf dem Gerät des Anwenders trennt. Somit kann die IT-Abteilung Android im Unternehmen besser absichern. Durch diese Initiative hat Google mehrere positive Schritte eingeleitet, um mit einigen der Sicherheitsbedenken aufzuräumen, mit denen das mobile Betriebssystem zu kämpfen hat.

Wir zeigen Ihnen fünf Möglichkeiten, wie Android for Work das Geräte-Management verändert. Dazu gehören Arbeitsprofile, unterbrechungsfreie Updates von Anwendungen und eingebaute Funktionen für die Verbesserung der Produktivität.

1. Arbeit und Privates lässt sich separieren

Eine Anwendung für die Arbeit mit wichtigen Geschäftsdaten, die sich auf dem Smartphone oder dem Tablet eines Anwenders befindet, ist ein potenzielles Desaster. Kann die IT-Abteilung nicht kontrollieren, ob diese Daten weitergegeben werden, könnte ein Mitarbeiter sensible Informationen an alle möglichen Geräte oder Services weiterverbreiten. Malware ist ebenfalls ein Problem, da sie Firmeninformationen durch persönliche Apps oder bösartige Websites kompromittieren kann, die Anwender in ihrer Freizeit besuchen.

Android for Work unterstützt Administratoren bei der Lösung solcher Probleme, indem sogenannte App Container verfügbar sind. Hier wird ein separates Arbeitsprofil erstellt, in dem die IT-Abteilung geschäftsrelevante Apps einspielen und dort kontrollieren kann. Administratoren, die spezielle Management-Konsolen für mobile Geräte von Anbietern wie zum Beispiel Citrix oder MobileIron verwenden, können diese auch mit Android for Work weiterhin benutzen.

Administratoren haben bei den Arbeitsprofilen weiterhin die Möglichkeit, das Weitergeben von Inhalten zu beschränken. Außerdem sind geschäftsrelevante Benachrichtigungen möglich. Die Anwender haben das Gefühl, die Apps nativ zu verwenden. Die einzige Änderung für den Anwender ist ein Symbol in der Form einer roten Aktentasche an diesen geschäftlichen Apps. Es signalisiert, dass sie Teil eines sicheren Android for Work Containers sind.

2. Arbeitsprofile zwingen Angestellte, den Google Play Store zu verwenden

Bevor Angestellte auf Apps in einem Android-for-Work-Profil zugreifen können, muss die IT-Abteilung die Geräte verschlüsseln. Im Anschluss ist eine Installation des Device Policy Clients notwendig. Nach einer Eingabe des Passworts und der Google-Kontoinformationen wird das Arbeitsprofil erstellt. Sobald es aktiviert ist, zwingt das Arbeitsprofil den Anwender, Apps ausschließlich aus dem Google Play Store zu installieren. Alternative Quellen sind dann nicht mehr zulässig. Außerdem kann der Administrator eine Liste mit akzeptablen Apps festlegen, die der Angestellte installieren darf.

Läuft auf einem Geräte Android 5.0 Lollipop oder die App von Android for Work, können Administratoren die Arbeitsprofile verwenden, um diverse Aktionen durchzuführen. Damit hat die IT-Abteilung auch die Möglichkeit, Apps mithilfe von Google Play for Work auszurollen. Unter anderem ist das Erstellen und Löschen von Daten innerhalb des Arbeitsprofils durchführbar. Weiterhin lässt sich der Zugriff auf das Management der Unternehmens-Mailserver verwalten. Das Ändern des Passworts für das Konto ist möglich und das Installieren sowie Deinstallieren von Apps ist denkbar.

3. Googles Apps für Produktivität unterstützen Anwender

Android for Work nutzt eine ganze Reihe an eingebauten Google Apps für die Produktivität und Funktionen, die dem Anwender das Leben erleichtern sollen.

Zum Beispiel lassen sich die E-Mail-Konten so konfigurieren, dass der Anwender sowohl geschäftliche als auch private Nachrichten in einer einzigen Ansicht sieht. Das funktioniert, obwohl geschäftliche und persönliche Daten mittels Android for Work separiert sind.

Mithilfe von Android for Work können Anwender E-Mail-Anhänge auch auf sichere Weise zwischen unterschiedlichen Geräten austauschen. Dokumente lassen sich auf einem Gerät öffnen und editieren und dann auf einem Cloud Service speichern, der von der IT-Abteilung genehmigt wurde. Google Drive wäre ein Beispiel. Mit einem anderen Gerät kann man das Dokument dann wieder öffnen. Android for Work verschlüsselt den Transfer vollständig. Somit sind Sicherheitsbedenken weitgehend aus der Welt geschafft, wenn sich Anwender sensible Daten per E-Mail selbst von oder zu einem persönlichen Konto schicken.

Weiterhin bringt Android for Work diverse Google Apps für Produktivität mit sich, plus Tools wie zum Beispiel den Browser Chrome, Google Slides und Google Sheets. Stellt die IT-Abteilung diese integrierten Apps anstelle anderen zur Verfügung, die womöglich nicht vernünftig funktionieren, dann umgehen die Anwender mit geringerer Wahrscheinlichkeit die IT-Abteilung.

4. Die IT-Abteilung kann Privatsphäre im Zusammenhang mit den mobilen Geräten garantieren

Anwender sehen es nicht gerne, wenn die IT-Abteilung jeden Schritt überwacht. Das gilt ganz besonders dann, wenn sie eigene Geräte verwenden. Bei Android for Work können sich die Anwender in Sachen mobiler Privatsphäre sicher fühlen, da die Administratoren lediglich Einblicke in die Arbeitsprofile haben. Somit dürfen sich Anwender entspannen, weil die IT-Abteilung nicht jede persönliche Google-Suche überwachen kann.

Auch bei den Remote Wipes können Nutzer beruhigt sein. Sollte ein Löschen seitens des Unternehmens notwendig werden, etwa weil das Smartphone eines Anwenders verloren beziehungsweise gestohlen wurde oder der Angestellte die Firma verlässt, dann ist die IT-Abteilung in der Lage, die arbeitsrelevanten Daten zu löschen. Die Besitzer verlieren in diesem Fall kein einziges persönliches Foto, Video oder einen privaten Kontakt.

5. Updates bereiten keine Kopfschmerzen mehr

Manuelle Updates der Anwendungen unterbrechen die Arbeitsabläufe der Anwender und wirken sich somit negativ auf die Produktivität aus. Oftmals ist es noch zeitaufwendiger, wenn die Anwender die Kommunikation für die Updates verpassen oder die notwendigen Schritte nicht verstehen, die Aktualisierungen einzuspielen.

Android for Work lässt den Nutzer an dieser Stelle komplett außen vor. Administratoren schieben die Updates auf die Geräte der Anwender und letztere müssen überhaupt nichts tun. Vor dem Update oder nach dem Einspielen können die Administratoren die Nutzer wissen lassen, welche wichtigen Änderungen es gibt, die sich möglicherweise auf die Arbeit auswirken.

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Artikel wurde zuletzt im November 2015 aktualisiert

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