Die künftige Rolle des Internets der Dinge im Unternehmen

Für Firmen bietet das Internet of Things (IoT) viele Chancen. Aber auf Netzwerk-Administratoren kommen Sicherheits-Herausforderungen zu.

Das Internet der Dinge, auch als Internet of Things (IoT) bezeichnet, ist ein Überbegriff für eine Welt, in der...

Objekte, Tiere und Menschen drahtlos miteinander verbunden sind. Wir sprechen hier von tragbaren Geräten und Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. Nachdem das IoT immer mehr zur Realität wird, stellen sich einige IT-Administratoren die Frage: Ist das nur eine Mode-Erscheinung? Was sind die Business-Anwendungen dafür? Welche Rolle sollte das Internet der Dinge im Unternehmen spielen?

Das IoT ist nicht nur eine Mode-Welle. Tatsächlich könnte es schneller in die Geschäftswelt einziehen, als das beim iPhone oder Android-Geräten der Fall war. Die meisten Technologien sind heutzutage bereits verfügbar, um das Internet der Dinge zu entwickeln. Neue Möglichkeiten für Unternehmen tun sich bereits auf, indem man die Innovationen auf dem Verbrauchermarkt unter die Lupe nimmt. Tragbare Geräte wie die FitBit-Produkte und Samsungs Galaxy Gear sind eine Möglichkeit, für Angestellte einen Anreiz zu schaffen, gesünder zu leben. Es gibt sogar ein Konsortium, die Verbindungs-Standards erschaffen wollen. Sie sollen als Richtlinie für die Entwickler dienen, die Applikationen und Geräte für das Internet der Dinge kreieren wollen.

Ein typischer Tag in der künftigen Welt des Internets der Dinge könnte damit anfangen, dass Sie das Auto über Stausituationen informiert und eine andere Route vorschlägt. Wegen dieser Verkehrsdaten könnte die Bestellung, die Sie normalerweise in der Kantine als Frühstück aufgeben, verspätet erfolgen. Das Personal weiß aber nun Bescheid und bereitet es für die erwartete Ankunftszeit vor. Weiterhin nutzt man diese Informationen, um Ihre Meetings neu zu planen und die entsprechenden Teilnehmer in Kenntnis zu setzen. Die Sensoren in Ihrem Auto gestatten Ihnen Zufahrt zum Firmengelände und weisen Sie zu einem speziellen Parkplatz, der in der Nähe des Gebäudes liegt, indem Sie die meisten Meetings haben. Das sind nur einige Beispiele der möglichen Annehmlichkeiten, die das Internet der Dinge schon vor der Ankunft am Arbeitsplatz mit sich bringen könnte. Nun stellen Sie sich vor, welches Potenzial für das Geschäft im IoT liegt.

Ist die Unternehmenswelt bereit für das Internet of Things? Wenn Sie mit Netzwerk- und Security-Administratoren sprechen, weisen sie immer auf die Sicherheit der Unternehmensdaten hin. Daten sind die Bedrohung schlechthin, wenn wir über das Internet der Dinge sprechen. Das „Ding“ schickt oder konsumiert Daten. Eine komplett miteinander verbundene Welt wird sehr wahrscheinlich wesentlich mehr Storage benötigen, um diese Daten zu verstehen, speichern und verwalten zu können. Diese Daten müssen von Maschine zum Menschen oder von Maschine zu Maschine wandern. Diese Kommunikationskanäle benötigen eine Form von Internet-Verbindung. Einige der Geräte sind nicht ganztägig aktiv oder aus Energiespargründen ausgeschaltet. Deswegen könnte es in solchen Fällen problematisch sein, die Daten zu sammeln.

Wie EMM auf das IoT möglicherweise reagiert

EMM-Anbieter (Enterprise Mobility Management) können möglicherweise nicht aus dem Stegreif mit dem Zustrom des Internets der Dinge umgehen. Die EMM-Anbieter sind es gewohnt, Tools für Endpunktgeräte wie Smartphones und Tablets zu entwickeln. In der Regel ist es notwendig, dass sich eine Client-App auf dem jeweiligen Geräte befindet, um die Security zu garantieren. Normalerweise gibt es immer eine gewisse Verzögerung zwischen den aktuellen Betriebssystemen wie iOS 7 oder Android KitKat. Das garantiert immer etwas Zeit, um die Geräte entsprechend abzusichern. Ein Ding im IoT bringt möglicherweise die Fähigkeit gar nicht mit, eine Client-App für die Absicherung installieren zu können. Vielleicht verwendet es auch andere Internet-Protokolle, um mit anderen Geräten zu kommunizieren.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Unternehmen eine separate Plattform einsetzen, um ihre Geräte im Internet der Dinge damit zu betreiben und für die notwendige Sicherheit zu sorgen. Kompliziert wird die Sachlage, wenn sich Geräte aus dieser „zusätzlichen“ Plattform mit anderen Unternehmens-Ressourcen verbinden müssen.

Das Internet of Things steht unmittelbar vor der Tür. Es wird sowohl spannende Möglichkeiten als auch Herausforderungen geben. Firmen sollten diese Chancen nutzen und damit verhindern, dass Angestellte ihre eigenen Lösungen finden müssen.

Artikel wurde zuletzt im Juli 2014 aktualisiert

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