Dell

Dell-Switches für kleinere und größere Enterprise-Netzwerke

Dells Low-End-Serien N1500, N3000 und N4000 sowie die anspruchsvollere Z-Serie bieten Switches für kleinere Unternehmen und große Campus-Netzwerke.

Dell bietet eine Reihe von Netzwerkprodukten für Unternehmen an, darunter Router, Switches, Firewalls, drahtlose Access Points und SAN-Switches. Der Hersteller ist außerdem eine Partnerschaft mit Aerohive eingegangen, um HiveManager NG auf den Markt zu bringen.

Hierbei handelt es sich um ein intuitives und flexibles, Cloud-basiertes Management-Produkt für drahtgebundene und drahtlose Komponenten. Es kann sowohl Dell-Switches für Campus-Umgebungen als auch Access Points von Aerohive überwachen.

Darüber hinaus wagt Dell mit einigen Produkten den Vorstoß in Richtung Open Networking. Switches für Open Networking ermöglichen Automatisierung und Orchestrierung, und sie sind ein Wegbereiter für Software-defined Networking (SDN).

Das bringen Dell-Switches für die Zugriffsschicht

Dell produziert etliche hochwertige, preisgünstige Switches für die Zugriffsschicht (Access Layer), unter anderem die N1500-Serie. Diese Switches im festen 1U-Formfaktor verfügen über 24 oder 48 Ports mit 10/100/1000-Kupferschnittstellen. Für diese Dell-Switches stehen eine Vielzahl von Optionen zur Auswahl, etwa bis zu vier SFP+-Uplinks (Small Form-Factor Pluggable Plus) für 1 Gigabit Ethernet und 10 GbE, redundante externe Stromversorgungen und Power over Ethernet Plus (PoE+) bis zu 15,4 Watt pro Port.

Maximal vier Dell N1500-Switches lassen sich zu einer Gruppe zusammenfassen. Dell bezeichnet diese Switches als Layer 3 Lite. Das bedeutet im Wesentlichen, dass der Switch so aufgesetzt und konfiguriert werden kann, dass er als Multilayer Switch fungiert, aber das Routing lässt sich nur mit statischen Routen realisieren. Es werden keine dynamischen Routing-Protokolle unterstützt, außerdem sind die Funktionen für die Zugriffssteuerung eingeschränkt.

Für Standorte, die einen Layer-3-Switch mit erweiterter Funktionalität benötigen, eignet sich die N3000-Serie. Diese Dell-Switches entsprechen hinsichtlich des festen 1U-Formfaktors, der Ausstattung mit 24 und 48 Ports mit 10/100/1000-Schnittstellen sowie der PoE+-Optionen exakt der N1500-Serie. Alle Dell-Switches der N3000-Serie verfügen standardmäßig über zwei SFP+-Uplinks und ein Add-on-Modul, das die Anzahl der SFP+-Uplinks auf vier erhöhen kann. Der N3000 kann bis zu zwölf Switches zu einer einzigen Gruppe zusammenfassen. Auf diese Weise lässt sich ein einzelner Stack, der aus 576 Kupferschnittstellen mit 1 GbE besteht, verwalten.

Das bringen Dell-Switches für die Kern- und Verteilungsschicht

Wenn es um die Unterstützung einer Collapsed-Core-Architektur im Low-End-Bereich für kleinere Unternehmen oder große Niederlassungen geht, kommt möglicherweise Dells N4000-Serie infrage. Der N4000 ähnelt dem N3000, was die Layer-2- und Layer-3-Funktionalität betrifft, doch die N4000-Serie bietet entweder 24 oder 48 Kupfer-Ports mit 10 GbE beziehungsweise 24 oder 48 SFP+-Ports.

Einige Switches sind in der Standardausführung erhältlich oder lassen sich aufrüsten, so dass QSFP+-Ports (Quad Small Form-factor Pluggable Plus) mit 40 GbE für die Verbindung zur Kernschicht zur Verfügung stehen. Die Module und die redundanten Stromversorgungseinschübe für den N4000 sind vollständig Hot-Swapping-fähig. Was die Datenrate angeht, so kann die N4000-Serie von Dell mit bis zu 1,28 TBit/s gleichzeitigem Durchsatz zurechtkommen.

Falls für die Kern- oder Verteilungsschicht (Core Layer oder Distribution Layer) mehr Performance und Port-Dichte benötigt werden, stehen Dells Open-Networking-Switches der Z-Serie bereit. Diese Switches sind in der Lage, mehrere Verbindungen mit 40 oder 100 GbE zu aggregieren und bis zu 10 TBit/s an Daten über einen einzigen Switch zu verarbeiten. Und wegen der Spine-Leaf-Architektur auf Basis von Open Networking lässt sich Dells Z-Serie so dimensionieren, dass sie Campus-Netzwerke so gut wie jeder Größe unterstützt.

Preismodell und Support für Dell-Switches

Für viele von Dells Enterprise-Switches aus dem Low-End-Bereich, unter anderem die Geräteserien N1500, N3000 und N4000, gilt standardmäßig eine eingeschränkte lebenslange Garantie sowie bei einem Ausfall ein Austausch der Hardware am nächsten Arbeitstag. Ein erweiterter technischer Support, bessere Service Level Agreements (SLA) für die Hardware oder eine Verlängerung der zwölfmonatigen Garantiezeit, die standardmäßig für anspruchsvollere Switches wie die Z-Serie gilt, können mit dem von Dell angebotenen ProSupport abgedeckt werden. Darüber erhalten Kunden telefonischen und Online-Support rund um die Uhr sowie Zugriff auf Firmware-Updates.

Dell vertreibt viele seiner Low-End-Switches über die Firmenwebseite direkt an Kunden, allerdings sind die dort aufgeführten Preise nicht verhandelbar. Hochwertigere Switches, zum Beispiel die Z-Serie, können Sie telefonisch bei Dell kaufen, indem Sie dort anrufen und mit einem Vertriebsmitarbeiter über verfügbare Optionen und Preismodelle sprechen. Wenn Sie sich alternativ dazu an einen Dell-Partner wenden, kann dieser aber möglicherweise bessere Preise und zusätzliche Dienstleistungen, etwa für Einrichtung und Installation, bieten.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2017 aktualisiert

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