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IBM MaaS360 Advisor: Watson schützt Smartphones, Tablets und Co.

IBMs kognitiver Ratgeber Watson soll Administratoren bei der Absicherung mobiler Endgeräte mit Richtlinien und Handlungsempfehlungen zur Seite stehen.

Auf der CeBIT 2017 hat IBM den kognitiven Assistenten IBM MaaS360 Advisor vorgestellt. Dieser soll Unternehmen dabei unterstützen die wachsende Zahl der mobilen Endgeräte zu verwalten und für deren Sicherheit zu sorgen. Die Lösung ist Bestandteil der Unified-Endpoint-Management-Plattform (UEM), die über die IBM Cloud verfügbar ist. Mit Hilfe des IBM MaaS360 Advisor soll sich das Gerätemanagement von Notebooks, Smartphones und Tablets vereinfachen lassen. Die Lösung unterstützt unterschiedliche Plattformen wie Windows, macOS/OS X, Android oder iOS.

Die Lösung für das Enterprise Mobility Management (EMM) bietet die gängigen Funktionen hinsichtlich der Verwaltung mobiler Endgeräte. Bei IBM fimiert MaaS360 unter dem Bereich Mobile Device Management (MDM). Alle Geräte lassen sich per Fernzugriff managen, Apps können verteilt und aktualisiert werden. Der kognitive Assistent Watson analysiert das Gerätemanagement und steht dem Admin mit Handlungsempfehlungen und Richtlinien zur Seite.

IBM MaaS360 Advisor: Watson schützt Smartphones, Tablets und Co.
Abbildung 1: Mit Hilfe des IBM MaaS360 Advisor lassen sich Schwachstellen bei den mobilen Endgeräten aufspüren. Der kognitive Assistent liefert zudem auch Handlungsempfehlungen für Admins.

In Sachen Verwaltung mobiler Geräte und Identity Management baut Watson sein Wissen noch auf. Ähnlich wie in Sachen Sicherheit durchforstet der Assistent gegebenenfalls Tausende Quellen, um seine Fähigkeiten diesbezüglich zu verfeinern. Zum Thema Sicherheit ist der digitale Berater ja bereits seit einer Weile geschult (siehe auch IBM Watson for Cyber Security ist verfügbar). Im Hinblick auf aktuellen Bedrohungen und Zero-Day-Schwachstellen holt sich Watson Informationen aus unterschiedlichsten Quellen, unter anderem auch aus dem IBM X-Force Wissensschatz. So kann Watson Hintergrundinformationen zur verwendeten Malware, ausgenutzten Sicherheitslücken sowie dem Ausmaß der Bedrohung liefern.

Best Practices für die Gerätesicherheit

Der IBM MaaS360 Advisor nutzt maschinelles Lernen, um die Geräte im Unternehmensnetzwerk zu analysieren. Daraus resultierend schlägt die Lösung empfehlenswerte Richtlinien, notwendige Updates und an die jeweilige Situation angepasste Best Practices vor, um die vorhanden Geräte optimal zu schützen. So sieht der Admin beispielsweise, welche iOS-Geräte noch nicht auf dem neuesten Stand sind und welche Schwachstellen beziehungsweise Angriffsflächen mit dieser Situation verbunden sind. Gleiches gilt natürlich für die Bewertung von Schwachstellen in Windows. Apropos Windows, per IBM MaaS360 Advisor lässt sich auch einfach anzeigen, welche Geräte im Unternehmen sich für ein Upgrade auf Windows 10 eignen würden.

„Für IBM Security sind die Investitionen in ein kognitives Gerätemanagement mit Watson enorm wichtig, um Kunden ein einheitliches Endpoint-Management zu bieten“, sagt Jim Brennan, Leiter Strategy and Offering Management, IBM Security. „Die IT-Abteilungen in Unternehmen sind verantwortlich für die Bearbeitung einer riesigen Datenmenge, die IT-Sicherheitslücken, Datenschutzbestimmungen, Geräteupdates sowie Compliance-Anforderungen umfasst. Durch die Kombination der Mobile-Device-Management-Lösung IBM MaaS360 mit dem kognitiven System Watson ordnen wir diese Daten auf einer einheitlichen Plattform.“

Abseits klassischer mobiler Endgeräte würde MaaS360 jetzt bereits eine Reihe von IoT-Endgeräten unterstützten. Diese Unterstützung werde im Laufe des Jahres 2017 weiter ausgebaut, so IBM. Auf der CeBIT 2017 hat IBM die allgemeine Verfügbarkeit des IBM MaaS360 Advisor bekannt gegeben.

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