Citrix Mobile Analytics Report zeigt Wandel von Geräte- zur App-Verwaltung

Der neue Citrix Mobile Analytics Report zeigt: Das Enterprise Mobility Management wandelt sich weg von der rigorosen Geräte-, hin zur App-Verwaltung.

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Enterprise Mobility gehört noch immer zu den wichtigen Trendthemen, auch wenn gerade große Unternehmen ihren Mitarbeitern längst mobile Arbeitsprozesse zur Verfügung stellen. In mittleren und kleinen Unternehmen mag es hier und da noch Defizite geben, aber der Markt ist zweifellos erwachsen geworden, was sich zum Beispiel auch in der vom Marktforscher IDC erwarteten Konsolidierungswelle im deutschen EMM-Markt  zeigt.

Der neue Citrix Mobile Analytics Report (PDF) schlägt in die gleiche Kerbe und zeigt, wie sich der Umgang mit beruflich genutzten Smartphones im Jahr 2014 geändert hat: Nicht mehr der restriktive Umgang mit dem Endgerät als Ganzes, sondern das granulare White- und Blacklisting auf App-Ebene steht demnach inzwischen ganz im Fokus der Unternehmens-IT.

Egal ob beruflich genutzte Geräte privat (Bring Your Own Device) oder vom Arbeitgeber (Corporate Owned, Personally Enabled) bereitgestellt werden, beim Thema Enterprise Mobility hat dabei laut Citrix noch immer iOS die Nase vorne.

iOS im Business-Umfeld das beliebteste Smartphone-Betriebssystem

Der Citrix Mobile Analytics Report verrät zwar keine absoluten Zahlen, weist aber im Vergleich zum Vorjahr für 2014 einen Anstieg der in Unternehmen durch MDM-Lösungen (Mobile Device Management) ausgerollten Smartphones von 72 Prozent aus.

Anders als im Consumer-Markt, wo sich iOS längst Android geschlagen geben musste, kommt Apples mobiles Betriebssystem in Unternehmen aber noch immer auf einen Marktanteil von 64 Prozent. Android dagegen erreicht nur eine Marktdurchdringung von 27 Prozent, während nur neun Prozent aller beruflich genutzten Smartphones Windows Phone nutzen.

Citrix mobile analytics report

Der Citrix Mobile Analytics Report offenbart deutliche regionale Unterschiede bei den Betriebssystemen beruflich genutzter Smartphones.

Dabei sind deutliche regionale Unterschiede auszumachen: Während Windows Phone in EMEA bei einem Marktanteil von 16 Prozent liegt, ist Microsofts mobiles Betriebssystem in der APAC-Region quasi nicht-existent. Allerdings musste Windows Phone auch in EMEA im Vorjahresvergleich einen Rückgang von vier Prozentpunkten hinnehmen. In der APAC-Region wiederum konnte Android von 19 Prozent Marktanteil 2013 auf inzwischen 33 Prozent deutlich zulegen.

Apps im Fokus des Enterprise-Mobility-Managements

Wenn es um die Geräteverwaltung geht, zeigt der Citrix Mobile Analytics Report einen deutlichen Wandel weg von der restriktiven Verwaltung des gesamten Gerätes hin zum wesentlich flexibleren Management einzelner Apps. Da mobile Arbeitsprozesse für immer mehr Unternehmen zu einem geschäftskritischen Vorteil geworden sind und Mitarbeiter gleichzeitig auf entsprechende Funktionen nicht mehr verzichten wollen, soll durch die weniger rigorose Verwaltung von Smartphones die Akzeptanz der Mitarbeiter erhöht werden.

Das sichtbarste Zeichen dieser Entwicklung ist das immer häufiger anzutreffende White- und Blacklisting bestimmter Apps, mit denen Angestellte ihre Produktivität auch im Beruf erhöhen wollen. Laut Citrix ergibt sich hier allerdings noch ein eher unscharfes Bild, da Social-Media-Apps wie Facebook und Twitter sowohl auf der Black- als auch auf der Whitelist vieler Unternehmen stehen. Erklären lässt sich dies durch das Verbot der privaten Nutzung in dem einen Unternehmen, während in anderen Unternehmen die Nutzung beispielsweise für Marketingzwecke erlaubt wird.

Zu den häufigsten Apps auf der Blacklist gehören zudem die GPS-Funktion sowie Mail- und Dropbox-Anwendungen. Am häufigsten auf der Whitelist sind die Produktivitätsanwendungen Adobe Reader sowie Microsoft OneNote und Lync anzutreffen.

Dabei führt ein zu rigoroser Umgang mit der Blacklist wieder in das klassische Dilemma der Schatten-IT zurück, aus dem der Wechsel von der Geräte- hin zur App-Verwaltung ja gerade herausführen wollte: Wenn bestimmte Funktionen im Berufsalltag nicht bereitgestellt werden und das Unternehmen damit bewusst selbst zusätzliche Sicherheitsrisiken eingeht, werden sich die Angestellten diese Funktionen über Produkte suchen, die nicht von der IT-Abteilung verwaltet werden. Damit entstehen für Unternehmen aber natürlich erst recht Sicherheitsrisiken.

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