Studie: Welche Apps Mitarbeiter nutzen, ist vielen Firmen nicht genau bekannt

Die meisten Firmen haben keine Ahnung, welche Apps die Mitarbeiter für die geschäftliche Nutzung installiert haben und welche Kosten das verursacht.

Matrix42 hat bei über 1000 kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Studie durchgeführt und kam zu einem überraschenden Ergebnis.

Über 70 Prozent der IT-Verantwortlichen in diesen Firmen wissen nicht, welche Apps zur geschäftlichen Nutzung die Mitarbeiter auf den mobilen Geräten wie zum Beispiel Smartphones oder Tablets installiert haben. Auch die dadurch verursachten Kosten lassen sich von den meisten Befragten nur grob abschätzen.

Ebenfalls undurchsichtig scheint der Umstand, wie die Apps eigentlich auf die mobilen Geräte gelangen. Über die Hälfte der Befragten (53 Prozent) bieten keine Lösung für die Bereitstellung der Apps an. 

23 Prozent vertrauen auf die kommerziellen App Stores der Anbieter und 22 Prozent überlassen es komplett dem Anwender, wie er die Apps für die Business-Nutzung installiert. Lediglich 24 Prozent der IT-Manager gaben an, eine angemessene Lösung zur Verfügung zu stellen. Dabei setzen zwölf Prozent auf MDM (Mobile Device Management) und die anderen zwölf Prozent auf einen eigenen Enterprise App Store.

28 Prozent der befragten Unternehmen hätte überhaupt keine Möglichkeit, eine Auswertung in Bezug auf die installierten Apps für die Business-Nutzung durchzuführen. Somit ist ein Überblick hinsichtlich der auf den mobilen Endgeräten installierten Apps komplett undurchsichtig.

Es besteht Potenzial zur Kosten-Optimierung

Der oben genannte Umstand führt dazu, dass sich die Kosten der „wilden“ Einkäufe unmöglich kontrollieren lassen. 20 Prozent der Administratoren gaben an, dass monatlich mehr als 25 Euro pro Mitarbeiter für die Nutzung von Business-Apps anfallen. Über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) schätzen die Kosten pro Monat auf zwischen zehn bis 25 Euro pro Mitarbeiter.

So viel geben Unternehmen schätzungsweise für mobile Business-Apps pro Monat pro Mitarbeiter aus.

Dass sich an dieser Stelle Kosten sparen lassen, ist ersichtlich. Allerdings brauchen die Administratoren dann die volle Kontrolle in Bezug auf die Smartphones und Tablets. Abhilfe würden entsprechende Tools schaffen. 

32 Prozent haben geantwortet, dass sich derzeit keine Lösung im Unternehmen befindet, die eine Kostenkontrolle ermöglicht. Elf Prozent wüssten nicht einmal, an welcher Stelle sie genau ansetzen sollten, um die Kosten für die geschäftliche Nutzung mobiler Apps zu kontrollieren.

Ein Drittel der Befragten hat überhaupt keine Kostenkontrolle.

SAM-Lösungen schaffen Abhilfe

Die Studie von Matrix42 zeigt, dass 75 Prozent mit dem Ansturm der mobilen Geräte im Unternehmen überfordert sind. Über die Hälfte der Befragten hat keine Lösung im Einsatz, die der IT-Abteilung bei der Bereitstellung mobiler Geräte zur Seite steht.

Oliver Bendig ist CTO bei Matrix42. Er sagt: „Viele Unternehmen beschäftigen sich bei der Einführung von Enterprise Mobility und Mobile Business Apps nicht mit der Auswirkung auf das Software Asset Management (SAM).“

Die Studie von Matrix42 zeigt, dass 75 Prozent mit dem Ansturm der mobilen Geräte im Unternehmen überfordert sind.

Unternehmen stünden neue Herausforderungen ins Haus, da die private und geschäftliche Nutzung von Smartphones und Tablets verschmilzt, fügte er an. Zusätzlich müsse man die parallele Nutzung von mobilen und virtuellen Apps adressieren. 

Laut Bendig müssen Unternehmen auf SAM-Lösungen (Software Asset Management) setzen, um die Nutzung mobiler Lösungen dynamisch abbilden zu können und somit den Überblick zu behalten. Es sei in diesem Fall nicht viel anders als beim Management von PCs und Servern, erklärt Bendig.

Matrix42 stellt Lösungen bereit, die sowohl die Bereitstellung als auch das Management mobiler Software erleichtern. 

Die Mobile-Management-Lösung basiert auf AirWatch-Technologie und ermöglicht volle Kostentransparenz, eindeutige Genehmigungs-Prozesse und automatisches Provisioning von IT-Services. Somit geht die Lösung über normales MDM hinaus.

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