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Funktionen und Features von Windows 10

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Internet Explorer 12 in Windows 10 bietet HTTP/2-Unterstützung

Der neue Internet Explorer 11/12 in Windows 10 unterstützt HTTP/2 und soll so die Ladezeiten beim Surfen im Internet deutlich verringern.

Die derzeit verfügbare Technology Preview für Windows 10 enthält noch Version 11 von Microsofts Internet Explorer, spätestens in der finalen Version von Windows 10 Mitte nächsten Jahres dürften dann aber genug Neuerungen integriert worden sein, um den nächsten großen Versionssprung zu rechtfertigen. Dass sich Microsoft auch hier für eine unkonventionelle Namensgebung entscheidet ist eher unwahrscheinlich, die mit Windows 10 ausgelieferte IE-Version dürfte also auf den Namen Internet Explorer 12 hören.

Unabhängig von der Namensgebung bietet der neue Internet Explorer in Windows 10 aber schon in der Technology Preview Unterstützung für HTTP (Hypertext Transfer Protocol) in Version 2.0, was vor allem der Browser-Performance zugutekommen soll.

HTTP/2-Unterstützung verbessert die Browser-Performance in Internet Explorer

Die Unterstützung von HTTP/2 in Microsofts neuester Browser-Version ermöglicht den Einsatz von Multiplexing und Header Compression sowie experimenteller Funktionen wie Server Push und Request Dependencies. Laut Microsoft basiert das Surfen im Internet noch immer auf denselben Standards, wie sie in Zeiten von 800 mal 600 Pixel großen Bildschirmen galten. 

Vor allem die zahlreichen individuellen Abfragen zwischen Client und Host würden sich aus diesem Grund negativ auf die Ladezeiten von Webseiten und Web-Apps auswirken, weil jede Abfrage einzeln und nacheinander beantwortet werden muss. Die neuen Möglichkeiten in HTTP/2 sollen diese Beschränkungen jetzt aufheben und Webseiten-Elemente wesentlich schneller laden können.

Das Multiplexing-Protokoll in HTTP/2 basiert auf dem bereits in Internet Explorer 11 in Windows 8 experimentell integriertem SPDY/3-Protokoll, mit dem die ersten Schritte in Richtung eines standardisierten Protokolls möglich waren. SPDY/3 war seitens Microsoft allerdings nie für den längerfristigen Einsatz konzipiert, die Unterstützung für SPDY/3 wird daher in zukünftigen IE-Versionen zugunsten von HTTP/2 wieder eingestellt.

HTTP/2 ist rückwärtskompatibel mit HTTP 1.1, wodurch Webentwickler für die Nutzung von HTTP/2 weder ihre Libraries und Programmierschnittstellen noch ihren Anwendungs-Code anpassen müssen. Da mit HTTP/2 im Vergleich zu HTTP/1.1 für den gleichen Informationsfluss weniger Verbindungen nötig sind, soll sich nicht nur die Performance, sondern ebenso die Stabilität und Sicherheit beim Browsen im Internet erhöhen. 

Zudem dürfte beim Einsatz von zusätzlichen Protokollen wie TLS (Transport Layer Security) die Netzwerkauslastung nicht so stark steigen wie bisher. Da auch Microsofts neue Server-Generation HTTP/2 unterstützt, können Netzwerkadministratoren die neuen Funktionen auch im Zusammenspiel mit den Internet Information Services (IIS) testen.  

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