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LANCOM IAP-322: Access Point für WLAN-Anwendungen in rauen Umgebungen

Steve Furthmüller

LANCOM Systems bietet ab sofort einen Dual Radio Industrial Access Point an. Sein Vollmetall-Gehäuse ist laut Hersteller staubdicht und das Gerät für Temperaturen von -20 Grad bis +50 Grad Celsius ausgelegt. Die Stromversorgung ist über ein 12-V-Netzteil, Power over Ethernet nach IEEE 802.3af oder ein Weitbereichsnetzteil von 10 bis 28 Volt möglich. Letzteres soll dem LANCOM IAP-322 auch den Betrieb mit Akku-Packs ermöglichen.

Der LANCOM IAP-322 besitzt zwei 300 Mbit/s-Funkmodule und ist mit vier wechselbaren Antennen ausgestattet. Der Access Point funkt nach WLAN-Standard IEEE 802.11agn parallel auf dem 2,4- und 5-GHz-Frequenzband mit einer Bandbreite von zweimal 300 Mbit/s. Band Steering soll das 2,4-GHz-Frequenzband entlasten. Dazu werden 5-GHz-Clients automatisch auf die höhere Frequenz umgeleitet. Spectral Scan soll helfen fremde Störquellen zu finden und den richtigen Kanal für einen störungsfreien Betrieb wählen.

LANCOM IAP-322: Dual Radio Industrial Access Point (Quelle: LANCOM)

Weitere Funktionen des LANCOM IAP-322: je eine LAN-Schnittstelle für Gigabit-Ethernet und Fast-Ethernet, zweifaches Load Balancing und Advanced Routing and Forwarding (ARF). Wahlweise lässt sich der LANCOM IAP-322 autonom oder über einen zentralen WLAN-Controller steuern. Multi-SSID, VLAN sowie WPA2-Enterprise ermöglichen eine Trennung von Benutzergruppen sowie komplexe WLAN-Infrastrukturen.

Der Access Point kann nach Angaben von LANCOM als WLAN-Hotspot beispielsweise in „harten“ Umgebungen eingesetzt werden, wie bei Konzerten oder in Sportstadien. Im Lager- und Logistik-Bereich beeinflussen geänderte Warenpositionierungen und die Reflexionen von Stahlträgern das Funkfeld. Der LANCOM IAP-322 soll die Reflexion per MIMO-Technologie nutzen und damit die Funkabdeckung verbessern können.

Der LANCOM IAP-322 kostet laut Hersteller 949 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.


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