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Cloud: Infrastruktur nicht ausreichend

Steve Furthmüller

Studien von Experton Group und IDC belegen, dass deutsche Unternehmen auf Cloud Computing setzen und sich die Bedenken hinsichtlich Cloud verringert haben. In eigenen Rechenzentren stellen die Unternehmen Cloud-Computing-Umgebungen als Private Clouds bereit.

Vansoun Bourne untersuchte für den Switch- und Storage-System-Hersteller Brocade Communications System die Virtualisierung von IT-Ressourcen wie Speicherkapazitäten und Netzwerk-Ports. Die Marktforscher kamen zum Ergebnis, dass 46 Prozent der Server in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Nordamerika bereits virtualisiert sind. Das Ergebnis der Studie besagt: Firmenrechenzentren und Corporate Networks sind nicht für Big Data, Cloud Computing, Collaboration, Software Definied Networking (SDN) sowie Virtualisierung gerüstet. 91 Prozent  der befragten IT-Verantwortlichen gaben an, dass hohe Investitionen für die Infrastruktur anfallen. Als Grund nannten sie gestiegene Anforderungen bei Big-Data-Projekten, Cloud Computing und Virtualisierung.

Etwa 61 Prozent von 1750 befragten IT-Verantwortlichen äußerten gegenüber Vanson Bourne, die Netzwerkinfrastruktur genüge nicht den wachsenden Ansprüchen. 41 Prozent mussten Umsatzeinbußen oder Strafzahlungen hinnehmen, weil Service Level Agreements (SLAs) nicht eingehalten wurden.

Das Kernproblem besteht meist in der zentralen Rolle von Wide-Area-Networks (WANs) und „die erforderliche Qualität lässt sich nur mithilfe von WAN-Optimierung sicherstellen“, meint Dave Greenfield, Product Marketing Manager bei Silver Peak.


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