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Aruba Networks: Neue Wireless Access Points mit 802.11ac

Moritz Jaeger, Journalist

802.11ac ist der nächste große Schritt nach 802.11n. Die fünfte Generation WLAN bringt einige Vorteile mit sich, darunter einen deutlich höheren Durchsatz. Geräte mit 802.11ac können Gigabit-Geschwindigkeiten realisieren, erreicht wird das auch durch deutlich verbesserte MIMO-Funktionen, wie sie bereits in 802.11n eingeführt wurden.

802.11ac und integrierte Optimierung für Microsoft Lync

Aruba Networks integriert den neuen 802.11ac- Standard ab sofort in die Access Points seiner 220-Produktreihe. Zusammen mit der sogenannten Client-Match-Lösung will das Unternehmen nach eigenen Angaben so Antworten für die Herausforderungen im Enterprise-Umfeld liefern. Client Match sorgt dafür, dass WLAN-Endpunkte nicht an einzelnen Access Points „festkleben“. Die Technik checkt regelmäßig diverse Metriken auf den Endpunkten und übergibt sie an andere Zugriffspunkte, falls diese bessere Leistung bieten.

Aruba integriert in die Access Points für 802.11ac zudem verschiedene Funktionen für den Einsatz im Unternehmen. Dazu gehören etwa besondere Optimierungen, mit denen etwa Microsoft Lync-basierte Kommunikation zusätzlich verschlüsselt werden kann. Einen weiteren Schwerpunkt legt Aruba auf Apple-Produkte, beispielsweise ist AirPlay und AirPrint mit Aruba auch über verschiedene Subnets möglich.

Laut Aruba sind die Access Points für den langsamen Umstieg auf 802.11ac gedacht. Sie lassen sich etwa mit Power over Ethernet betreiben, so dass etwa Switches nicht zwingend ausgetauscht werden müssen.

Die neuen Geräte sind ab Juni 2013 erhältlich, in den USA starten die Preise für die Access Points bei 1295 US-Dollar.


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