BYOD: Bis 2017 soll die Hälfte der Angestellten nur noch mit eigenen Geräten arbeiten

Firmen sollten die Möglichkeiten von BYOD genau evaluieren. Laut Gartner lassen sich damit Kosten sparen und die Anwenderzufriedenheit erhöhen.

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Angestellte bringen ihre eigenen Geräte mit an den Arbeitsplatz (BYOD) und die Akzeptanz für dieses Verhalten wächst. Somit erwarten immer mehr Arbeitgeber, dass Arbeitnehmer ihre eigene Technologie einsetzen.

Die Analysten von Gartner haben vorausgesagt, dass 38 Prozent aller Firmen im Jahre 2016 die Angestellten nicht mehr mit Geräten ausstatten müssen. Bereits 2017 soll das für die Hälfte aller Betriebe zutreffen.

Zu diesem Schluss sind die Analysten nach einer Befragung bekommen, in der CIOs um den Erdball verteilt involviert waren. Auch wenn der Fokus der Umfrage auf Smartphones und Tablets lag, würde sich das Phänomen laut Gartner in einigen Fällen auf Notebooks oder PCs ausweiten lassen.

CIOs sind der Meinung, dass durch die Einführung von BYOD-Programmen Angestellte angehalten sind, vor allen Dingen im mobilen Bereich mehr Applikationen zu benutzen. Stundennachweise, stempeln und andere Dienste der Personalabteilung könnte man so in die Hände der Arbeitnehmer verlagern.

„BYOD-Strategien sind die tiefgreifensten Veränderungen seit Jahrzehnten in der Volkswirtschaft und der Kultur bezüglich Client-Computing im Geschäftsbereich“, sagte David Willis, Vize-Präsident bei Gartner und angesehener Analyst.

„Die Vorteile von BYOD bedeuten neue Chancen bei den mobilen Mitarbeitern, bessere Zufriedenheit bei den Angestellten und reduzieren oder vermeiden Kosten.“

Allerdings müsse man weitere Kosten-Nutzen-Analysen im Bereich BYOD durchführen.

„Die meisten Firmenleiter verstehen die Vorteile nicht und lediglich 22 Prozent glauben, eine ausreichende Wirtschaftlichkeitsrechnung durchgeführt zu haben“, fügte Willis an.

„Mobile Ansätze sind oft informatorisch und haben unter Umständen kein klar definiertes oder quantifizierbares Ziel, was wiederum IT-Planer in eine unbequeme Lage versetzt. Sollten Sie BYOD erlauben, nutzen Sie die Gelegenheit, um dem Rest der Organisation die Vorteile bezüglich der Geschäftsmöglichkeiten näher zu bringen.“

In erster Linie evaluieren große Firmen die Vorzüge von BYOD. Gartner weist darauf hin, dass gerade kleinere Betriebe mit diesem Ansatz ohne hohen Kostenaufwand in die mobile Welt einsteigen können.

Willis rät Arbeitgebern allerdings auch, bei der finanziellen Unterstützung Vorsicht walten zu lassen.

„Die Firma sollte lediglich den Tarifvertrag für das Smartphone bezuschussen.“, sagte der Analyst. „Was passiert, wenn Sie einem Arbeitnehmer ein Gerät kaufen und dieser den Betrieb nach einem Monat verlässt? Wie würden sie das regeln?“

„Es ist besser, Dinge einfach zu halten. Dem Angestellten gehört das Gerät und die Firma hilft beim Decken der Nutzungskosten.“

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